Creep (2004)
Creep (2004) (Creep)
Kinostart: 10.03.2005
DVD-Start: 22.07.2005
FSK-Freigabe:  ab 16
Länge: 82 Minuten
Studio: Dan Films/X-Verleih
Regie: Christopher Smith
Drehbuch: Christopher Smith
Darsteller: Franka Potente, Vas Blackwood, Ken Campbell
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63%
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Inhalt
Als Kate (Franka Potente) nachts auf die nächste U-Bahn wartet, merkt sie plötzlich, dass sie eingenickt und ganz allein auf dem Bahnsteig ist. Der letzte Zug ist abgefahren, alle Ausgänge sind vergittert, die Rolltreppen außer Betrieb. Da fährt doch noch ein Zug in den Bahnhof ein. Erst herrscht Stille. Dann hört sie dumpfe Schritte und ein schweres Atmen. Ihrem Instinkt folgend springt sie auf die Gleise und rennt - rennt so schnell und so weit wie sie nur kann. Doch für Kate und einige Menschen, die sie auf ihrer Flucht treffen wird, hat der Alptraum eben erst begonnen...

Kritik

Deutschlands größter Schauspielexport erneut in einem Horrorfilm. Jedoch ist es diesmal keine deutsche Produktion, wie seinerzeit die beiden (mehr oder minder) erfolgreichen Anatomie Filme. Creep heißt das neue Werk, in dem Franka in Können erneut unter Beweis stellt. Der Film ist eine deutsch – englische Co-Produktion, und das merkt man ihr auch an. Das Drehbuch und die Regie stammen von dem Engländer Christopher Smith, welcher vor Creep hauptsächlich für relativ kleine und außerhalb Englands wohl kaum bekannte Filme verantwortlich war.

Der Film beginnt ziemlich viel versprechend. Die Atmosphäre ist angenehm düster und die Story geht in Ordnung, auch wenn sie ein wenig an den Haaren herbei gezogen scheint. Kate (Franka Potente) ist ein ziemliches Party-Girl und treibt sich dementsprechend gern auf Partys in der Londoner Szene rum. Wieder einmal ist Kate auf einer nächtlichen Party. Jedoch gedenkt sie nicht lange dort zu verweilen. George Clooney besucht an diesem Abend Englands Hauptstadt, und Kate macht sich auf den Weg, um ein Autogramm zu ergattern. Was sie jedoch noch nicht weiß. Sie wird gar nicht dazu kommen. Kate schläft im U-Bahnhof ein und plötzlich sind alle Schotten dicht. Es scheint wirklich keinen Ausgang mehr zu geben. Wie man sieht, darf man hier nun wirklich keine storytechnischen Höhenflüge erwarten. Wenn man einmal drüber nachdenkt, ist die Chance doch ziemlich gering, des Abends allein in einer U-Bahn Station aufzuwachen und es ist niemand da. Franka Potente spielt in ihrem neuen Film merkwürdig hölzern und emotionslos. Auch über Frankas Synchronstimmer kann man nicht wirklich glücklich sein. Insgesamt hat man von unserem Exportschlager bereits weitaus bessere Filme gesehen, man könnte sogar behaupten, dass sie in diesem Film ihre bisher schlechteste Leistung abliefert.

Die Dialoge sind wirklich ein Graus. Seit langem habe ich keine unsinnigeren und schlechteren Dialoge mehr in einem Film gesehen. Creep wäre auch ohne solche ausgekommen, warum also viel Wert auf Kommunikation legen? Ein Beispiel: Kate hat in der Station endlich einen Abdachlosen gefunden, der ihr helfen soll. Sie gibt ihm Geld, damit er sie zur nächsten Nachtwächter Station bringt. Unterwegs versucht er ein wenig Stimmung aufzubauen und erzählt ein wenig von seinem Leben. Aus heiterem Himmel und ohne jeglichen Grund unterbricht Kate Jim und sagt „Sorry, aber deine Lebensgeschichte interessiert mich nicht wirklich“. Gerade in einer gefährlichen Situation würde jeder normale Mensch Kontakt zu anderen suchen und nett zu sein.

Seit Filmen wie „The Texas Chainsaw Massacre“ und „Wrong Turn“ sind uns mutierte Hinterwäldler noch sehr gut in Erinnerung. Creep darf hier natürlich ins nichts nachstehen und stellt ebenfalls einen mutierten Menschen in den Vordergrund. Bis zur Hälfte des Films ist dieser auch nicht zu Gesicht zu bekommen. Bekanntlich baut sich durch konsequentes vermeiden eines Sichtkontaktes die meisten Spannung auf, da der Zuschauer im Dunklen tappt und nicht weiß, mit was man es denn da zutun hat. Creep geht andere Wege. Genau in der Mitte bekommt man „Craig“ zu Gesicht, und das ist der größte Schwachpunkt. Ab diesem Punkt ist die düstere und unheimliche Stimmung praktisch wie verflogen. Vortan bekommt man das Ungetüm öfter zu sehen, als einem Lieb ist. Das Versteckspiel endet in einer konfusen Verfolgungsjagd, in der Kate und George von einem Fettnäpfchen in das nächste stolpern. Gewiss nutzt der Film dabei alle Horrorklisches aus, die das phantastische Genre so zu bieten hat – Verstecken an den offensichtlichsten Regionen und vor offene Fenster stellen, sind nur die geringsten Übel. Trotz dieser Mankos bleibt die ganze Zeit eine gewisse düstere Atmosphäre erhalten, die Creep vor dem totalen Mittelmaß retten.

Kurz nach dem Kinostart von Creep in den deutschen Kinos, hagelte es Proteste besorgter Eltern, die den Film für zu brutal halten. Nun, dass die FSK bei manchen Filmen wohl Münzenwerfen spielt, ist ja weitreichend bekannt. Der Film spart wirklich nicht mit blutigen Szene und ist für einen FSK 16 Film auch ziemlich freizügig ausgefallen. Jedoch halte ich die Freigabe für angemessen, schließlich erhalten Filme wie „Wrong Turn“, der in etwa auf dem gleichen Level schwebt, auch keine andere Freigabe. Mit 82 Minuten Spiellänge gehört Creep nicht gerade zu den umfangreichsten Vertretern seines Genres. Die Zeit ist jedoch ausreichend. Wenn man die Spiellänge nur unnötig herausgezögert hätte, wäre unser Urteil sicherlich noch ein wenig schlechter ausgefallen.

Creep ist kein Meisterwerk, auch nicht schlecht, eben ein solider Beitrag. Für eine deutsche Co-Produktion ist die Qualität sogar richtig gut ausgefallen. Zwar hätte man hier deutlich mehr von Frank Potente erwartet, aber auch ihre Leistung ist solide. Ein Film den man sich durchaus angucken kann, der aber eine große Höhepunkte bleibt.

User - Kurzkritik/Kommentar


Kommentar Nr. 23 - Geschrieben von Dominika am 05.01.2010 14:32 Uhr 80 %
"Creep" ist ein Horrorstreifen, der mit Spannung und einer unglaublich düsteren Atmosphäre überzeugt. Franka Potente spielt überzeugend und man kann sich als Zuschauer gut in ihre beklemmende Situation hineinversetzen. Der Film ist zwar ab 16 freigegeben, Gore-Fans kommen aber durchaus bei einigen derben Szenen auf ihre Kosten. Ein unterhaltsamer DVD-Abend ist mit "Creep" garantiert.

Kommentar Nr. 22 - Geschrieben von Qinn am 19.08.2009 15:44 Uhr 40 %
Gute Idee für eine Story, aber schlecht dagestellt. Der Film hat zwar eine duraus gruslige Atmosphäre, doch gibt es vieles im Film das eher schlecht oder lachhaft wirkt. Das Killer-"geschöpf" ist eher lachhaft, als schockierend und Teile der Story total unpassend zum Film. Trotzdem ist der FIlm teils spannend und die Jagd dramatisch. Doch wer sich auf reienweise Abschlachtung freut, freut sich zu früh. Das Ende ist eher Schlecht. Am Ende erscheint einem der Film nur billig und lachhaft.

Kommentar Nr. 21 - Geschrieben von citalopramian am 10.06.2009 11:38 Uhr 30 %
Mieser Film, trotz Franka Potente. Lieblos zusammengematschte Story aus der keiner schlau werden kann.

Kommentar Nr. 20 - Geschrieben von Knochenkotzer am 07.12.2008 07:51 Uhr 70 %
Naja gantz cool eigentlich, zwar unrealistich das solch ein Labor in direktem Zusammenhang mit der U-Bahn steht. Aber ich finds lustig das das Mädchen am Ende aussieht wie die Penner die im Film umgekommen sind, wer weiss vieleicht hatten die auch ihre Geschichte mit dem U-Bahnmonster. Wär glattn Film wert oder?

Kommentar Nr. 19 - Geschrieben von coba!n am 30.01.2008 10:45 Uhr 100 %
Genialer Horrorfilm, wirklich einer der besten überhaupt. Geniale U-Bahn-Atmosphäre und super spannend! Absolute Pflicht für jeden Genre-fan!!

Kommentar Nr. 18 - Geschrieben von Chicoguapo am 19.12.2007 22:47 Uhr 100 %
Wirklich einer der besten Horrorfilme die ich je gesehen habe. Franka Potente überzeugt in einem Film, der seinesgleichen sucht. Wirklich nichts für schwache Nerven!

Kommentar Nr. 17 - Geschrieben von jojoo am 19.12.2007 17:21 Uhr 10 %
Ich fand den Film schlecht. Grottenschlecht. Die schauspielerische Leistung war echt total mies, dazu diese Handlung die echt kein Mensch braucht: Tussi bleibt in der U-Bahnhaltestelle fest, Monster versucht sie zu töten. Wo ist der Sinn, der Haken? Auf jeden Fall rate ich jeden diesen Film ab, außer für die, die auf sinnlosen und schlechten Horror nicht verzichten wollen

Kommentar Nr. 16 - Geschrieben von Steffen 76 am 27.10.2007 14:30 Uhr 80 %
Sehr guter Film, ist für eine Freigabe ab 16 Jahre doch ganz schön heftig. Franka Potente ist top.

Kommentar Nr. 15 - Geschrieben von floridarolf am 23.08.2007 12:37 Uhr 80 %
Gar nicht schlecht! Hebt sich meiner Meinung nach positiv vom immer schlechter werdenden Genreeinerlei ab!

Kommentar Nr. 14 - Geschrieben von Susan am 11.07.2007 00:56 Uhr 80 %
ersteinmal eine frage: warum steht oberhalb der seite bei der FSK-Freigabe: ab 18 obwohl in der kritik und auf der DVD ab 16 genannt wird? nunja jetzt zum film: ich fand ihn klasse...schliesslich ist er ein horrorfilm, diese sind da um zu entertainen und nicht dafür perfekt psychologisch durchdachte dialoge zu bringen! überhaupt sollte nicht so viel wert auf dieses penible betrachten der kritiker von filmen geachtet werden! es kommt nämlich einzig und allein auf die persöhnliche sicht des filmfans an, darauf ob die richtige atmosphäre rübergebracht wird und einen der film in horrorfilm-stimmung bringt!(hierbei mal wieder auffälig: die zuschauer bewerten däutlich besser als kritik!) und dieses eben genannte horror-feeling hat creep mir auf jeden fall gebracht!

Kommentar Nr. 13 - Geschrieben von Mike Berlin am 02.06.2007 11:27 Uhr 80 %
Hat mich sehr gut unterhalten. FSK 16 ist mir völlig unbegreiflich, da einige sehr harte (auch psychisch sehr schwer verdauliche) Szenen drin stecken. Der 5.1-Ton ist absolute Spitzenklasse! Nur noch Master and Commander kommt da mit. Fazit: ein prima Horror-Streifen aus europäischer hand.

Kommentar Nr. 12 - Geschrieben von derLars am 23.03.2007 16:51 Uhr 70 %
Sehr schön gemachter Horror von der Insel. Stellenweise sehr beklemmend, gute Effekte und eine super Performance von Sean Harris.

Kommentar Nr. 11 - Geschrieben von KoRnhoolio am 09.02.2007 20:00 Uhr 40 %
Schwacher Film. Positiv ist auf jedenfall der Anfang wo ich mir noch dachte, dass dies ein sehr guter film werden könnte. Jedoch war es in der zweiten Hälfte ein graus zu zu sehen. Ich habe ab Minute 60 das Ende sehnsüchtig erwartet. Das Thema gab es schon oft und dazu auch viele bessere Filme. Zu gleich aber auch schlechtere.

Kommentar Nr. 10 - Geschrieben von CillahJ am 04.02.2007 23:09 Uhr 80 %
der film hat mir sehr gut gefallen vor allem dieser creep-freak der ziemlich pervers war und dazu noch übelst aussah und das set war auch gut, grusel in eine subway-station vom feinsten

Kommentar Nr. 9 - Geschrieben von Eddy am 31.01.2007 11:52 Uhr 30 %
In diesem Film ist so ziemlich gar nichts richtig gut gelungen! Der Mutant sieht billig und wie gollum aus! Aufgrund der FSK-ab 16 Freigabe sieht man fast nix an Gore- Splatter. Ich freue mich trotzdem auf den zweiten Film des Regisseurs : "Severance" !!!!!

Kommentar Nr. 8 - Geschrieben von Freier Filmkritiker am 11.12.2006 13:06 Uhr 80 %
Dieser Film ist prima. Er ist immer spannend und die Schauspieler sind toll. Mit den Toptitel Saw oder Hostel kann er nicht ganz mithalten. Trotzdem hebt er sich weit über die in massen erschienen schlechten Horror-Movies der letzten Zeit hinweg. Als Horrorfan muss man diesen Film gesehen haben, da er wirklich sehr gut gemacht ist und spannend unterhält.

Kommentar Nr. 7 - Geschrieben von Beckz am 24.09.2006 19:17 Uhr 90 %
Sehr guter Film. Hat mich echt überrascht!

Kommentar Nr. 6 - Geschrieben von MarkMcGrath1 am 10.09.2006 13:15 Uhr 30 %
In den ersten Minten baut sich wenigstens noch ab und an ein bissel Spannung auf, aber spätestens wenn man diesen eher lächerlichen Mutanten das erste Mal sieht, ist der Film eher ne Komödie. Mal abgesehen von den schwachsinnigen Dialogen, den teilweise völlig unnützen Szenen oder den vorhersehbaren "Shockern"...Ich hätte mir die Leihgebühr für diesen langweiligen Film lieber gespart!

Kommentar Nr. 5 - Geschrieben von Reto am 06.09.2006 17:29 Uhr 90 %
Fand den Film sehr spannend und er ist nur schon wegen der Figur des Bösewichts sehenswert.

Kommentar Nr. 4 - Geschrieben von ??? am 03.09.2006 12:25 Uhr 100 %
Super Film, ist der nun ab 18 jahren oder ab 16 jahren

Kommentar Nr. 3 - Geschrieben von Brow am 23.08.2006 15:55 Uhr 100 %
Einfach nen grenzüberschreitender Film. Ich hab mir fast in die Hose gemacht als ich den geschaut habe. Keine Ahnung obs daran liegt das ich leicht in Angst und schrecken zu versetzen bin aber der Film hat mich echt umgehauen. Die ganze Stimmung des Films ist einfach düster und angsteinflößend. Vor allem weil man weiß, das der Killer hinter jeder Ecke stecken kann. Fazit: Für jeden Horrorfan ein Absolutes MUSS!!!!!Wenn man mitreden will muß man diesen Film gesehen haben!

Kommentar Nr. 2 - Geschrieben von Nicola am 28.06.2006 19:29 Uhr 60 %
Gerade noch so 60 %. Der Film ist so vorhersehbar, dass man schon vorher weiß, wie die Dialoge laufen werden. Schockmomente oder wenigstens unheimliche Szenen gibt es nicht. Das Drehbuch und die Regie sind lausig und die darstellerischen Leistungen bestenfalls Durchschnitt. Franka Potente als Model? Ja klar! Der Film hätte mehr hergeben können, wäre er besser inszeniert worden.

Kommentar Nr. 1 - Geschrieben von Diveman am 15.06.2006 00:11 Uhr 60 %
Den ganzen Film über hab ich mich gefragt, wieso keiner so eine hagere Gestalt überwältigen kann. Das ist doch ein Witz. Ein Killer sieht anders aus! Trotzdem will ich nicht im U-Bahnlabyrinth jemals gefangen sein, dieses ungute Gefühl macht den Hauptreiz des Filmes aus.

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