Predators (2010)
Predators (2010) (Robert Rodriguez Predators )
Kinostart: 08.07.2010
DVD-Start: unbekannt
FSK-Freigabe:  keine Angabe
Länge: unbekannt
Studio: 20th Century Fox
Regie: Robert Rodriguez
Drehbuch: Michael Finch
Darsteller: Walton Goggins, Brian Steele, Derek Mears
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75%
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Inhalt
Eine Gruppe von Elite-Kämpfern aus den unterschiedlichsten Teilen der Welt landet auf unerklärliche Weise auf einem fremden Planeten. Schon bald ahnen sie warum: Sie wurden geholt, um Teil eines mörderischen Spiels zu werden, in dem sie als Beute ausgesetzt sind. Und die Jäger sind die Predators. Royce (Adrien Brody) führt die skrupellose Gruppe an, die mit Ausnahme des Arztes Edwin (Topher Grace) aus menschlichen Predators besteht: Söldner, japanische Yakuza, Schwerverbrecher und Mitglieder des Todesschwadrons.  Doch die Jäger werden nun selbst gejagt und systematisch eliminiert - von einer neuen Rasse Predators!

Kritik

Ein bisschen gefallene Engel sind sie. „In unserer Welt sind wir die Monstren“, wie eine Figur später im Film sagen wird, die sieben Männer und eine Frau, die sich in Nimród Antals Predators plötzlich auf einem fremden Planeten finden. Am Anfang stürzen sie, wie von einer göttlichen Hand losgelassen, aus scheinbar leerem Himmel in einen Dschungel hinein, nur mit einem Fallschirm ausgerüstet und den Waffen, die sie auf der Erde noch bei sich trugen. Kriminelle, Söldner und Soldaten, Spezialisten des Tötens sind diese Leute, und sollen so, Kenner des Predator-Franchise wissen jetzt schon Bescheid, würdige Gegner für jene leistungsorientierten Jäger sein, gegen die 1987 in John McTiernans Film schon Arnold Schwarzenegger angetreten war.

Damals gab Schwarzenegger den Kommandeur einer Söldnertruppe, denen im südamerikanischen Dschungel ein Geheimauftrag ziemlich in die Binsen ging, die dann aber einer nach dem anderen von einem „Predator“ gejagt und getötet wurden, bis der letzte Überlebende (natürlich Schwarzenegger) ihm mit eher traditionellen Kampftechniken und Fallen den Garaus machen konnte. McTiernans Predator bekam 1990 noch eine Fortsetzung, die in Los Angeles spielte, bevor in Alien vs. Predator zwei außerirdische Lebensformen aufeinander losgelassen wurden. Im darin thematisierten Kampf können die Menschen leider nur Nebenrollen einnehmen, und der Film, ein aus generischen Standardsituationen zusammengestöpselter Langweiler, spiegelt das auch wider. Erst Aliens vs Predator - Requiem hauchte der Serie wieder frisches Leben ein, und Antal verzichtet nun auf die Alien-Monstren und versucht sich daran, zu den Grundstärken der ersten Filme zurückzukehren.

Nicht nur das Setting im Dschungel verweist auf den McTiernan-Film von 1987, es wird auch direkt auf dessen Handlung zurückverwiesen und die Erzählstruktur, die aus den Protagonisten im Grunde die Figuren eines Abzählreimes macht, bleibt zunächst intakt. Aber die Drehbuchautoren Alex Litvak und Michael Finch halten sich keineswegs sklavisch an Altbekanntes, sondern fügen einiges hinzu - so kriegen etwa die Predatoren neue technische Gimmicks verpasst – und nutzen die Dynamik der Protagonistengruppe geschickt zur Spannungssteigerung aus.

Der Söldner Royce (Adrien Brody) etabliert sich fast sofort als Anführer der Gruppe, neben ihm gibt es unter anderem noch eine israelische Scharfschützin (Alice Braga), einen russischen SpezNas-Soldaten (Oleg Taktarov) und einen Yakuza (Louis Ozawa Changchien); ihre Namen spielen praktisch keine Rolle in der rasch voranschreitenden Handlung, denn über klassische Typen des Commandofilms kommt die Charakterzeichnung kaum hinaus. Erst mit dem Auftauchen von Noland (Laurence Fishburne), der schon seit längerem auf dem Planeten haust, dringt so etwas wie Leben und echter Wahnsinn in die Geschichte ein; leider verschwindet das allzu schnell wieder von der Bildfläche.

Auch Vorgeschichten haben die Figuren kaum - Predators ist kein psychologisches Drama, sondern vor allem an der wuchtigen Ausbreitung von Spannung und physischen Auseinandersetzungen interessiert. Hier allerdings gelingt Antal äußerst sehenswertes, fast schon rustikal anmutendes Actionkino: da wird gerannt, gerutscht, geschossen, gestochen und geflucht, nur gelegentlich verliert sich der Überblick in Schnittgewittern, dafür spritzt Blut - rot und neongrün - in expliziten Fontänen. Die fast schon introspektiven, ruhigen Momente, die McTiernans Original etwa für die Kampfvorbereitungen seines Protagonisten fand, sucht man hier vergebens: Rasch eilt der Film von einer Kampfszene zur nächsten Jagd, schafft es aber doch, dies nicht in völliger Gleichförmigkeit versinken zu lassen.

Ohne dass man das Kino mit großem Gewinn verließe, ist der Film durchgehend unterhaltsam und dem Franchise bemerkenswert, auf fast schon konservative Weise treu. Wenn dann der Yakuza in einem Feld wogender Gräser, das Schwert in der Hand, gegen einen Predatoren antritt, dann trieft nicht nur das visuelle Gedächtnis asiatischer Schwertkampffilme aus der Leinwand, es wird auch deutlich: Antal wusste genau, dass er es hier mit großem B-Kino zu tun hat, für das ihm ein A-Budget zur Verfügung stand. Er hat daraus mit spürbarer Begeisterung in Predators einen knalligen Film gemacht.

>> verfasst von Rochus Wolff


User - Kurzkritik/Kommentar


Kommentar Nr. 20 - Geschrieben von JasonMyers-Krueger am 08.08.2010 12:26 Uhr 100 %
Der beste Horror-Action-SciFi seit "Starship Troopers" von 1997. Viele Ideen und schön Vertrautes. So wird großes Kino heute gemacht.

Kommentar Nr. 19 - Geschrieben von Marcus am 06.08.2010 03:53 Uhr 10 %
@JoaquinCrowe Deine Aussage ist nicht einleuchtend. Dir hat der Film gefallen, dass ist doch gut! Ernsthaft! Aber sag nicht, dass diejenigen denen der Film nicht gefallen hat, keine "Ahnung hätten"! Bei einer derartigen Aussage wären Beweise angebracht. Ich bin seit 18 Jahren PREDATOR-Fan, und ich weiß was ich erwarten kann!!! Zum Beispiel kann ich als Fan, als welche die Macher sich selbst titulieren, doch erwarten, dass genau ein solcher ein Werk zu Stande bringt, welches bei den anderen Filmen mithalten kann, besonders aufgrund der vorher gegebenen Versprechungen seitens der Macher. Sag mir bitte nicht, dass ich zuviel erwartet hätte.!!! Dir hat der Streifen gefallen, gut! Aber bist Du ein Fan? Ich glaube nicht! P.S. Wer die Comics, von denen einige durchaus gelungen sind, als Maßstab nimmt, der hat nicht kapiert, dass es sich hierbei um ein Parallel-Universum handelt.

Kommentar Nr. 18 - Geschrieben von JoaquinCrowe am 04.08.2010 16:28 Uhr 90 %
Endlich mal ein Film, der handfeste Action bietet, die von akzeptablen Darstellern dargeboten wird. Der erste Film aus der Predator-Reihe, der das Niveau der genialen Comics erreicht. Wesentlich besser als die vier Vorgänger. Leute, die meckern, haben gar nicht verstanden, was gute Action mit Köpfchen ist, sondern erwarten einfach zuviel.

Kommentar Nr. 17 - Geschrieben von Diveman am 28.07.2010 10:10 Uhr 10 %
Hab den Film letzte Woche gesehn, da ich meist den Reviews hier blind vertrauen kann (stimmen meist mit meiner Einschätzung überein). Diesmal leider nicht. Die ganzen 10% Wertungen hier, sind echt berechtigt. Der Film war so langweilig... ich hab echt mit mir kämpfen müssen nicht einzuschlafen...

Kommentar Nr. 16 - Geschrieben von Hans ( nicht der Schulte!!!) am 24.07.2010 21:27 Uhr 10 %
Die Idee mag gut sein, aber so richtig gelacht hab ich im Kino nicht. Und auf wirkliche Schrecksekunden muss man lange warten. Ich warte jetzt noch!!! Im Nachhinein war nicht nur der Ärger über die spannungs- und blutfreie Handlung groß sondern auch über die offensichtlichen unausgereiften Idden des Handlungsortes. Wie kann es sein, dass eine Gruppe ewig läuft und läuft auf einem FREMDEN PLANETEN, der rein zufällig mit der Botanic der Erde überwuchert ist AM ENDE DES WALDES merkt - Ups! Wir sind ja auf einem anderen Planeten. Im Planet der Affen ( NICHT das REMAKE!) wurde das wesentlich besser rübergebracht - und das ist schon über 40 Jahre her. Im Grunde empfand ich den Film als einfachen/eindimensionalen Abglatschs des Original ersten Teils. Urwald - Jäger - Gejagte. Und was soll dieses permanente Gelaber und Feundschaftsgedusel zwischen PROFESIONELLEN Söldnern, Killern und Elitepsychos...UNd die Predatoren hocken erstart wie Gangsterrapper beim Fotoshooting im Wald und warten auf Wasauchimmer! Ich hab mir da mehr Rabatz erwartet und gewünscht! Mein Eindruck - Ferienlager mit gemütlichem Waldspaziergang und abendliches Kumba-Ja am Lagerfeuer mit Deinem netten Predator-Austausch-Alien! Zum Glück ist das Ende offen geblieben... Spar Dein Geld - warte auf dem nächsten Teil und hoffe das ein Regieseur mit neuen guten Ideen diese auch wirklich versteht brilliant umzusetzen! Vielleicht sollte mal Clint Eastwood Regie führen - der kann wenigstens Spannung bis zum Schluss erzeugen! Grottig bekommt dieser Film auch deshalb, weil er der typichen Predatormanier in keinster weise entspricht. Hier sollte hochtechnisierte SafariElite auf raffinierte einfallsreiche KillerElite der Erde treffen. Raubtier gegen Raubtier! Und in einem harten Todeskampf sich erweisen das nur die Besten überleben! Ich hab davon nichts gesehen - erwartet schon!

Kommentar Nr. 15 - Geschrieben von Marcus am 23.07.2010 23:54 Uhr 10 %
@CasioArgento Das der Film bei mir so schlecht abgeschnitten hat, liegt ganz sicher nicht daran, dass er "altmodisch" inzeniert wurde. Ich bin ein riesen Fan der Filme, den AVP-Bullshit ausgeschlossen, und was ich da auf der Leinwand gesehen habe, hat mich maßlos enttäuscht. Der Reiz, welchen die anderen Filme hatten, war zum Beispiel der, dass die Protagonisten schon fast unbesiegbar rüberkamen - Supersoldaten oder bis an die Zähne bewaffnete Jamaikaner. Dann tauchte der PREDATOR auf und zeigte was Sache ist. In dem neuen Streifen werden die Protagonisten schon fast gleich gestellt. Des Weiteren sind die Aktionen der neuen Mega-Super-Duper-PREDATORS viel zu inkonsequent. Man denke da nur an deren Waffenarsenal, an den Kampf mit Hanzo.......! Nein, der Film ist keine Rückbesinnung auf alte "Tugenden", sondern ein totaler Rückschritt in der Qualität.

Kommentar Nr. 14 - Geschrieben von CasioArgento am 23.07.2010 01:46 Uhr 70 %
Insgesamt gesehen hat mir der Film GUT gefallen -> Die erste halbe Stunde ist toll (schön Athmosphärisch gefilmt & wie geil ist es bitte das der Original-Soundtrack vom 1987er PREDATOR verwendet wird?)... leider gibt es dann im Mittelteil etwas Leerlauf & Laurence Fishburne´s Figur fand ich etwas nervig. Dafür geht es in der letzten halben Stunde wieder gut ab (und natürlich wurde die Tür für eine Fortsetzung offen gelassen)! Generell hat mir aber die altmodische Umsetzung sehr gut gefallen - so richtig schön 80er-Action-Style! ENDLICH mal wieder ein Action-Film OHNE nervige Wackelkamera - AVP 2 war in der Hinsicht ja echt kaum auszuhalten (An die Typen die hier 10%-Wertungen vergeben -> Ihr habt irgendwie überhaupt nicht gerallt das der Film MIT ABSICHT so Retro gemacht wurde...)

Kommentar Nr. 13 - Geschrieben von Kanexx am 21.07.2010 14:53 Uhr 10 %
Den Film kann man sich schenken wenn man nicht auf seichte Unterhaltung steht. Den letzten Kommentaren ist eigentlich nichts hinzuzufügen, außer dass der Film wirklich so schlecht ist. Allein die Story finde ich lustig. Wieso bitte bringen die "Superpredatoren" Menschen auf einen anderen Planeten um sie zu jagen? Wäre das auf der Erde nicht leichter gewesen und vor allem mehr Ziele? Oh mist da wären wir ja wieder bei den ersten beiden Filmen.

Kommentar Nr. 12 - Geschrieben von Nio Velvet am 20.07.2010 02:53 Uhr 10 %
Erstmal an alle Leute die diesen Film gut fanden, auf welchem Trip wart ihr? Denn das Zeug will ich auch, um diesen Film gut zu finden! Der Film ist eine reinste Katastrophe und wurde durch einen OFFIZIELLEN GEFAKTEN TRAILER gepuscht. Damit meine ich die Zene im Trailer wo mehrere Laser auf der Person zu sehen sind! Im Film war nur ein einziger Laser zu sehen und nicht wie im Trailer 9! Der Film kann nicht punkten, da keine Atmosphäre, keine Spannung und kein Tempo in die Gänge kommt. Die Background-Musik und auch die Dialoge sind doch sehr schwach. man hat hier ungefähr für jede Sittuation gerade mal zwei Kamera perspektiven genommen die schnell hin und her switchen. Die Schauspielerwahl war genial, dachte ich zumindestens! Große Namen prägten den Film. Tja, leider hatte man nicht viel von ihnen, sie sterben einfach viel zu schnell, ohne sie als Charackter kennen zu lernen, oder sonst einen Bezug auf die Rolle zu bekommen. Hinzu kommt das es schon leicht trashig ist einen normalen Menschen mit einen NEUEN SUPER PREDATOR (neue super rasse von predatoren) im SCHWERTKAMPF gegeneinander antreten zu lassen. Mal ganz ehrlich, das Vieh hat es nicht geschafft den Yakuza einfach umzunieten, sondern geht selbst drauf . Traurig Traurig da alleine in Predator 1 und 2 EIN Predator der NORMALEN rasse dutzende Menschen mit KNARREN umnieten kann und in AVP sowohl aliens als auch dutzende bewaffnete Menschen. Doch verstärkt wird diese Trash-Idee durch den Hintergrund der Technik. In AVP wird deutlich gezeigt wie krass die Waffen der Predatoren sind. Daher ist es unwahrscheinlich das man solche Waffen mit einem ALTEN Katana abwehren kann. Der Film war meiner meinung nach auch viel zu harmlos für FSK KJ Lediglich die herausgerissene Wirbelsäule und ein paar gehäutete menschen gaben dessen anlass dazu. Das Finale war durch kurz eingesetzte Background-Musik spannend gemacht, aber dann, bei nächstem Kamera Cut wieder total gebrämst worden! Im ganzen daher: Spart euer Geld, geht nicht hinein, es ist der reinste MÜLL !

Kommentar Nr. 11 - Geschrieben von Melle am 19.07.2010 22:32 Uhr 10 %
Sorry, aber der Film ist Müll. Wäre im Kino beinahe eingeschlafen. Hab mir den Trailer angeschaut und war begeistert. Deswegen hab ich meinen Freund überredet mit mir dort reinzugehen (Bin der Horrorfreak in der Beziehung :-) ) nun ja und was muss ich sagen nene da war es das Geld nicht Wert. An sich die Storie war nicht schlecht man hat allerdings auf mehr Aufklärung am Ende gehofft. Der Russe hat mir noch am Besten gefallen. Aber dieser Film wird sich bei mir nicht in meine Persönliche Top Ten einreihen. Habe doch mehr auf Kapfszenen und sinnloses Blutvergießen gehofft. Vergeblich. Leider

Kommentar Nr. 10 - Geschrieben von Marcus am 19.07.2010 20:42 Uhr 10 %
Dieser Film ist absoluter Müll. Habe mich total auf den Streifen gefreut und bin bitterböse enttäuscht worden. PREDATORS ist nichts im Vergleich zu PREDATOR 1 und 2. Dafür, dass die Macher dermaßen das Maul aufgerissen haben, ist es eine Schande, was dabei heraus gekommen ist. Wie das? Der Film ist ziemlich lahmarschig. Es passiert nicht viel. Jedes mal, wenn man denkt: „Oh ja, jetzt geht’s los“, wird sofort daraufhin wieder die Bremse betätigt. Die Effekte sind mittelmäßig, und ja, bei einigen Einstellungen ist es durchaus zu erkennen, dass ein Mensch in einem PREDATOR-Kostüm steckt. Man denke da nur an den Kampf mit dem Yakuza, welcher übrigens einem schlechten Scherz gleicht. Somit komme ich zum nächsten Punkt. Die neue PREDATOR-Rasse wird als Super-PREDATORS aufgelistet. Wisst Ihr noch, wie die Titelgebende-Figur besonders im 2. Teil von 1990 abgegangen ist!? Die Neuen kommen da nicht einmal Ansatzweise heran. Des Weiteren kann man deren Auftritte an einer Hand abzählen. Ferner gaben die Macher kund, dass sie der Original PREDATOR-Figur Tribut zollen wollten. Ihr dann einen solchen Abgang zu verpassen, grenzt an einer Beleidigung für die schöpferische Kraft von Stan Winston und auch Kevin Peter Hall. Nein, ich habe nichts gegen Neuerungen. Das ist nicht das Problem. Die Umsetzung muss nur stimmen., besonders dann, wenn die Macher das Maul soweit aufgerissen haben, von wegen sie wüssten ganz genau wie ein richtiger PREDATOR-Film zu sein habe. So genau, dass sie sogar den 2. Teil ignorieren wollten. Blah blah blah. (Der 2. Teil ist übrigens ein Klasse-Film, auch ohne Schwarzenegger.) „Wir sind selber PREDATOR-Fans, und wollen nicht enttäuschen.“ Das haben sie aber. Mal abgesehen von den „persönlichen“ Gründen, welche ich aufgelistet habe, (PREDATOR 1. und 2. sind Filme aus meiner Jugend, die für mich immer noch zum Besten zählen), sind auch die „objektiven“ Sachverhalte nicht positiv zu bewerten. Ich wiederhole mich: Der Film schreitet sehr langsam voran. Die Figuren sind austauschbar und somit auch belanglos. Aufgrund dessen scheitern auch die vielen Zitate, welche auf den ersten Teil hinweisen. Ferner ist es den Machern nicht gelungen, die PREDATORS krasser wirken zu lassen, als deren Beute. Es gibt eine Szene, in welcher es ungefähr heißt: „Ich habe dich deshalb gerettet, weil dieses Vieh schlimmer ist als du.“ Jener Satz wird zum dem Vergewaltiger gesprochen. Und dieses gekillte Vieh ist eines von den „Kötern“. Warum ist es schlimmer als der Frauenschänder? Es wollte ihn „nur“ zerfleischen, aber nicht demütigen, und ihn dann damit weiterleben lassen. Also, warum ist es krasser? Keine Ahnung. Im diesem Streifen ist es nun einmal so. Man erwartet hier natürlich keinen tiefgreifenden Film, aber ein Gefühl von Verarschung will man auch nicht erfahren. Genauso ergeht einem bei dem Auftritt von Fishburne. Spannungsaufbau gelingt nicht, denn grundsätzlich ist der weitere Verlauf zu offensichtlich. Der Twist im Finale wirkt aufgrund einiger Logikfehler unfreiwillig komisch. Usw. Usw. Das Einzige Positive an dem Streifen ist der Score, welcher mit viel Liebe zum Detail gemacht scheint. Auch das Design der PREDATORS ist gelungen. Ansonsten ist der Film für mich bis jetzt die Enttäuschung des Jahres. Anscheinend muss ich noch ein wenig länger warten, bis endlich wieder ein ordentlicher PREDATOR-Streifen ins Kino kommt. P.S. Der Film ist für ein PREDATOR-STREIFEN viel zu harmlos.

Kommentar Nr. 9 - Geschrieben von flo am 19.07.2010 15:21 Uhr 30 %
Also der Film war eine einzige Enttäuschung in jeder Hinsicht. Die Story war wirklich sinnlos, die Charaktäre einfach langweilig und die Effekte haben auch echt zu wünschen übrig gelassen.. Die Predators sahen von ihren Bewegungen auch eher wie Menschen in Kostümen aus, vor allem beim "Rumlaufen". Auch die Explosionen etc. wirkten extrem billig... Also der Film ist echt schwach im Gegensatz zum Original/Vorgänger von 1987!!

Kommentar Nr. 8 - Geschrieben von Avater am 18.07.2010 22:40 Uhr 10 %
Was für ein Schrott...40 Millionen und dann so ein Machwerk. Kein Vergleich zu Titeln wie Cloverfield die auch extrem günstig produziert waren und trotzdem sehr gut umgesetzt waren. Zum Film - 10 Typen, allesamt 08/15 Typen ohne echte Ausstrahlung die 90 Minuten sinnlos im Wald rumlaufen und gegen sich und mies getrickste Viecher kämpfen, die Viertelstunde in denen die Predatoren auftauchen kann man sich auch schenken. Kaum Story, Kaum Action, kaum Spannung und das Ende ist auch Müll... EInziger Lichtblick der Auftritt von Shizo Morpheus, so schlecht, dass es schon wieder klasse war und die Plaunze nach 10 Jahren auf diesem Urwald war auch der Hammer... Leute, holt euch den 1. Teil und seht ihn euch an, aber dieses Machwerk lasst am besten im Wald verhungern. Ehrlich schlechter als AVP 2....

Kommentar Nr. 7 - Geschrieben von Hans Schulte am 14.07.2010 17:00 Uhr 100 %
Einer der besten Filme der letzten 10 Jahre: Sehr spannend, ernst, relativ hart (allerdings nicht extrem), temporeich, und realistisch wirkend. Und das für nur 40 Millionen $, was in Hollywood heute nicht viel ist. Aber es ist für einen aufwendigen und extrem gut ausgestatteten Film anscheinend genug. Die Handlung ist genau so, wie ich mir seit 20 Jahren eine Fortsetzung gewünscht habe: spielt auf einem fremden Planeten, bringt neue Bestien dazu, hat mehrere Predatoren (sodaß der Film nicht vorbei ist, wenn 1 Predator getötet wird - allein dadurch ist er schon unberechenbarer und spannender als seine 2 Vorgänger). Die Menschen sind glücklicherweise nicht kitschig psychologiesiert, aber wesentlich glaubhafter und einprägsamer als das Kanonenfutter aus den "Alien vs Predator" Teilen. Insgesamt ein exquisiter Film, der sehr gute Actionszenen und starke Bilder hat. Höchstwertung.

Kommentar Nr. 6 - Geschrieben von kNoXx am 12.07.2010 17:49 Uhr 20 %
Ich bin noch nie so gelangweilt aus dem Kino gekommen. Die reinste Geld- und Zeitverschwendung. Langweilige, geradlinige Story ohne Spannung und jeden Höhepunkt. Der Kommentar von FreeMann zu den Chrakteren trifft es wohl am besten. Wäre nach dem 10 Minuten Schizo-Auftritt von Fishburn am liebsten gegangen. Bleibt eigentlich nur noch die Action übrig. Jeodch wird man auch hier bitter enttäuscht. Mainstram-Müll vom allerfeinsten. Von Blutfontänen habe auch ich nichts gesehen, die paar grünen Tropfen rechtfertigen absolut keine FSK 18 Freigabe. Auch die Effekte sind kaum besser als die von 1987. Vom sehenswerten, durchgehend unterhaltsamen Actionkino sehr weit entfernt. Der Autor dieser Kritik muss anscheinend einen anderen Film gesehen haben und bei einer 90 % Wertung frag ich mich echt ob "ken" schon einmal einen Actionfilm gesehen hat.

Kommentar Nr. 5 - Geschrieben von FreeMan am 12.07.2010 15:41 Uhr 20 %
Langweiliger Predator-Film. Farblose Charaktere die nur als Kanonenfutter dienen. Adrian Brody ist eigentlich als guter Schauspieler bekannt, nur sein Mitleidiger Dackelblick passt nicht zu seiner Überzogenen Einzelgängersöldnerrolle im Film. Ich persönlich habe ihm keine Minute im Film die Rolle abgekauft. Auch Laurence Fishburn wird als nicht nachvollziehbarer Schizo in 10 Minuten verheizt. Der Auftritt des Charakters des Yakuza ist zwar nett wirkt aber aus dem Original-Predator geklaut, und wieder muß ich sagen das die Szene im Original mit Sonny Landham (Billy) einfach cooler wirkt. Schlussendlich hätte man sich von einem Robert Rodriquez auch wenn er nur als Produzent fungiert mehr erwartet. Ich persönlich habe nach dem Kinobesuch das Original Zuhause eingelegt um den fahlen Geschmack wieder zu beseitigen.

Kommentar Nr. 4 - Geschrieben von JasonX am 10.07.2010 01:18 Uhr 70 %
Robert Rodriguez hat schon bessere gemacht das ist ein durchschnittlich guter Film. Für eine Fortsetzung kann und sollte man nicht viel erwarten. Der Film bietet eine gute solide Story, gut anzuschauende Schauspieler. Der Film spart an ein paar Effekten (z.B. die Explosionen). Das "offene" Ende stört mich etwas! Die neuen Kreaturen finde ich sind eine gute und neue Idee und bringen etwas Schwung in die Story. Leider baut der Film selten Spannung auf. Die Splatterszenen sind mal so mal so, aber im Großen und Ganzen gut anzuschauen. Auch ein großes Plus ist das der erste teil mit einbezogen wird. Fazit: Wer Predator Fan ist sollte sich diesen Film nicht entgehen lassen, jeder andere sollte nicht zuviel erwarten

Kommentar Nr. 3 - Geschrieben von ken am 09.07.2010 22:52 Uhr 90 %
der Film war/ist echt genial, aber die Blutfontäne konnte ich jedoch auch nicht finden... die 18er freigabe halte ich auch für mehr als übertrieben.

Kommentar Nr. 2 - Geschrieben von Viktor Krankenstein am 08.07.2010 16:26 Uhr 50 %
Schwach, ganz schwach. Dabei hatte man im Vorfeld doch so große Hoffnung in den Film gesetzt, nicht zuletzt weil Robert Rodriguez am Projekt beteiligt war. Der hat zwar auch schon viele durchschnittliche Filme gedreht, aber immerhin ist es ihm stets gelungen, diese zumindest visuell gut ausschauen zu lassen. Dies ist hier nicht der Fall. Der Film ist aalglatt, bietet (Laurence Fishburnes Performance mal ausgenommen), blasse Charaktere und eigentlich keinen Höhepunkt. Alles plätschert so vor sich hin, Mainstream-Action-Kino nach Schema F. Die in der oben stehenden Review erwähnten Blutfontänen konnte ich übrigens nicht ausmachen. Da hat man in einer "Dexter"-Folge im Fernsehen doch schon wesentlich mehr zu sehen bekommen. Auch an den Effekten wurde offensichtlich gespart, man achte beispielsweise auf die Explosion, die den ersten der drei Predator zur Strecke bringt, die gabs wohl im Sonderangebot. Schade, dass das Franchise so konventionell, bieder und ohne ideenlos fortgesetzt wurde. Fazit: kann man sich anschauen, muss man aber nicht.

Kommentar Nr. 1 - Geschrieben von Frau Flinkwert am 01.07.2010 16:29 Uhr 80 %
(Wofür gebe ich denn hier die Bewertung? für die Review und nicht für den Film, oder?) Die Review entspricht in etwa dem, was ich mir unter dem Remake vorgestellt habe. Nicht ganz so intensiv wie der Original aber zumindest unterhaltsam.

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