Freddy vs. Jason (2003)
Freddy vs. Jason (2003) (Freddy vs. Jason)
Kinostart: 20.11.2003
DVD-Start: 06.08.2004
FSK-Freigabe:  ab 18
Länge: 93 Minuten
Studio: New Line Cinema/Warner
Regie: Ronny Yu
Drehbuch: Wes Craven, Victor Miller, Damian Shannon, Mark Swift
Darsteller: Robert Englund, Ken Kirzinger, Monica Keena
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76%
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Inhalt
Freddy hat seine Macht kompIett verIoren, da die Kinder der Elm Street ihn vergessen haben und er ohne die Angst der Kinder nicht die Möglichkeit hat diese in ihren Träumen zu töten. Doch er hat einen PIan: Er Iässt den SerienkiIler Jason Vorrhees auferstehen, damit in der EIm Street wieder Angst und Schrecken herrscht, um so wieder an mehr Macht zu geIangen.

Kritik

Wes Craven brachte uns vor über 20 Jahren mit seinem ersten Nightmare-Film einen Killer, der schnell zum Kult aufsteigen sollte. Freddy Krueger nannte sich das Pizza-Gesicht, und er machte sich in Ringelpulli, Hut und Scherenhandschuhen daran, sich durch die Albträume Jugendlicher zu morden. Es folgten sechs mehr oder weniger gute Nachfolgetitel, nach „Halloween“ war eine weitere Kult-Horrorreihe geboren. Noch mehr Ableger, nämlich neun, gönnte man einem anderen stummen Killer: Jason Vorhees. Die Hockeymaske wurde ab dem dritten Freitag, der 13.-Film zu seinem unersetzbaren Markenzeichen. Doch was kommt dabei heraus, wenn nun diese beiden Charaktere in einem Film aufeinander treffen? Eine blutige Schlacht, aus der nur einer als Sieger hervorgehen kann.

Freddy Krueger (Robert Englund) schmort in der Hölle - buchstäblich. Inzwischen sind fast zehn Jahre vergangen, seit er die Träume seiner Opfer heimsuchte, um so blutige Rache für sein eigenes Schicksal zu nehmen. In Springwood hat man seinen Amoklauf systematisch verdrängt - niemand will sich an Freddy erinnern. Potenzielle Opfer werden unter Drogen gesetzt, damit sie nicht träumen, und schon ist der Meister des Albtraums machtlos. Heute hat keiner mehr Angst vor Freddy - was dem egomanischen Psychopathen wahrlich Höllenqualen bereitet, denn er hält sich selbst für eine Legende. Wie ein lebenslänglich Verurteilter kann Freddy nur noch irrwitzige Rachepläne schmieden, die er nie in die Tat umsetzen wird. Doch dann erweckt er jenen wahnsinnigen Jason Voorhees (Ken Kirzinger) zu neuem Leben, der genau wie er selbst als Killer Kultstatus genießt. Freddy benutzt Jason, um die Elm Street erneut in Angst und Schrecken zu versetzen und so für sich selbst ein Schlupfloch zu schaffen, durch das er dem Fegefeuer entkommen kann. Freddy begreift nämlich blitzschnell, wie einfach man Jason manipulieren kann, und er bringt den Serienmörder dazu, seine Schreckensherrschaft in Springwood fortzusetzen. Als Jason sich durch die Elm Street metzelt und die Bewohner auch Freddy wieder fürchten lernen, muss dieser allerdings feststellen, dass Jasons Blutdurst nicht mehr zu stillen ist - er hat nicht vor, Freddy das Feld zu überlassen. Entsetzen lähmt die Stadt, als sie unversehens zwischen diese Titanen des Horrors gerät, die in einem schaurigen Showdown von ungeheuren Ausmaßen aufeinandertreffen - wobei sich die Welt der Träume nicht mehr von der rauen Wirklichkeit trennen lässt. Das finale Gemetzel besteht vor...

Wer diesen Film einschiebt, sollte sich darüber im Klaren sein, dass die Geschichte hier vollkommen egal ist. Schließlich geht es in Freddy vs. Jason fast ausschließlich darum – wie der Titel auch schon vermuten lässt – welcher der beiden Kultkiller denn nun letztendlich böser und besser ist. Das Ganze wurde selbstverständlich in die heutige Zeit übertragen. Waren es 1980 beziehungsweise 1984 noch arme unschuldige Jugendliche, die das Zeitliche segnen mussten, sind es nun kiffende, trinkende und sexbesessene Teens, die es irgendwo verdient haben, draufzugehen. So hart sich das anhört, aber Sympathien werden sie vom Zuschauer wohl kaum für ihre Taten ernten, eventuell in der ein oder anderen Szene ein wenig Mitleid erzeugen. Doch darum geht es dem Film auch nicht.

Viel mehr setzt Regisseur Ronny Yu in seinem Werk auf literweise Kunstblut. Dass Freddy seinen Konkurrenten Jason nur als Mittel zum Zweck benutzt, sei einmal dahingestellt. Hauptsache, man hat einen Grund, ein paar Splattereffekte und einfallsreiche Morde zu platzieren. Diese machen auch den meisten Spaß. Leider hat Jason nie gelernt zu reden, was ihn gegen Freddy Krueger ein wenig alt aussehen lässt. Denn dieser punktet mit selbstironischen Sprüchen und hat bei seinen Schandtaten immer noch ein wenig Platz für Humor. Während die erste Stunde hauptsächlich aus bitterbösen Blutorgien und Splatterszenen besteht, die eigentlich nur durch Jason Vorhees (geleitet von Regisseur Freddy Krueger) verursacht werden, kommt es in den letzten dreißig Minuten endlich zum erwarteten Finale.

Und dieses gehört – bis auf ein paar mittelmäßigen Schauspielleistungen von Sängerin Kelly Rowland, Jason Ritter und Kollegen – den beiden Killern. Zwischendurch fragt man sich zwar, warum Freddy ausgerechnet als animierter und schleimiger Riesenkrabbler auftreten muss, doch das nimmt nicht den Spaß am turbulenten Schlussakt. Immer wieder triezen sich Freddy und Jason, hacken sich diverse Körperteile ab, geben alles, um nicht als Verlierer den Film zu verlassen. Das dauert dann vielleicht doch ein kleines Quentchen zu lange, bis es dann soweit ist und tatsächlich einer der beiden (für die, die den Film noch nicht gesehen haben, werde ich es jetzt nicht schreiben) als Sieger hervorgeht. Zumindest vorerst.

Denn da kommen wir dann wieder in die Kategorie „Ich-lasse-das-Ende-mal-offen-damit-ich-bei-Erfolg-noch-einen-Nachfolger-produzieren-kann“. So endet das Gemetzel nach knappen 90 Minuten mit einem Augenzwinkern – und der Tatsache, dass es wohl eine Fortsetzung geben wird. Wie diese aussehen könnte, zeigen bereits umherschwirrende Gerüchte. Eins ist jedoch klar: Freddy vs. Jason hat nichts mehr mit den Ursprüngen der beiden Kultfiguren gemein und lässt den ein oder anderen Fan der Reihen möglicherweise doch noch einmal die Originale ausgraben, der alten Zeiten willen. Dennoch ist dieser Film ein actionreiches Horrorfest, bei dem vor allem Liebhaber von blutigen Todesszenen voll auf ihre Kosten kommen.

>> verfasst von Janosch Leuffen


User - Kurzkritik/Kommentar


Kommentar Nr. 16 - Geschrieben von Micha am 02.02.2010 00:35 Uhr 80 %
Guter Horror zweier Horrorikonen! Hätte 10 Mins länger sein können und etwas brutaler! Trotzdem gut!

Kommentar Nr. 15 - Geschrieben von Octapolis am 12.09.2009 11:39 Uhr 70 %
Wenn zwei der 80er Jahre Klassiker schlechthin in einem Film verwurstet, bzw. aufeinander losgelassen werden, dann befürchtet man das schlimmste. Ging zumindest mir so. Und dann, Überraschung, es ist gelungen! Das Tempo stimmt, die Atmosphäre, die Optik ist beiden Reihen entsprechend. Mit dem ohnehin schon in jedem zweiten Horrorfilm Nebenrollen besetzenden Robert Englund steckt auch ordnungsgemäß der Original-Freddy hinter der Fratze. Hat zwar einen geldgierigen Beigeschmack, solch einen Film zu produzieren, aber, sei´s drum, anschauen lässt er sich gut.

Kommentar Nr. 14 - Geschrieben von Dr. Know am 07.11.2008 17:02 Uhr 40 %
Habe die Freitag der 13. und Nightmare on Elmstreet teile immerwieder gern angeguckt. Und nur weil die Beiden überhaupt in den Film war gibt es 50% - und weil er lustig war. Könnte man als Spoiler sehen: Von Horror nicht die Spur. Story - einfach nur etwas was man schon 120938 mal gesehen hat. Blondine mit großen Brüsten und einigen Freundinen die dann alle hinterher abgeschlachtet werden.

Kommentar Nr. 13 - Geschrieben von HalloweeN-Fan am 28.01.2008 13:00 Uhr 100 %
Ich kann AfterDark nur zustimmen, nachdem ich zuerst etwas skeptisch war, muß ich sagen, das mir der Film von anfang an mehr als gut gefallen hat. Einer der besten Slasher unserer Zeit.

Kommentar Nr. 12 - Geschrieben von Groschi am 13.01.2008 00:49 Uhr 40 %
Jo mei, für Kinder zu grausam, für Erwachsene zu albern. Im Prinzip keine - vor allem logische - Handlung, aber das war ja klar, geht es doch nur um das "was wäre, wenn Freddy und Jason aufeinandertreffen?" Sehr oft witzig, z. T. unfreiwillig komisch, besonders die oftmals unrealen Verhaltensweisen der obligatorischen Opfer. Freddy ist wegen seinem schwarzen Humor für mich immer noch irgendwie symphatisch. Ich habs mir extra heute angeschaut, um zu wissen, daß ich mir die DVD niemals kaufen werde.

Kommentar Nr. 11 - Geschrieben von AfterDark am 19.09.2007 23:38 Uhr 100 %
Absolut genialer Film, erst dieser Film hat für mich das Horror- und Slasher- Genre wirklich interessant gemacht, ein Kampf der Giganten der visuell fantastisch inszeniert wurde.Wer das nicht sieht, hat wirklich was verpasst.Bester Teil von den beiden Kult-Horrorfiguren.

Kommentar Nr. 10 - Geschrieben von unwichtig am 19.09.2007 12:35 Uhr 40 %
und auch nur noch 40% da er witzig war ... von horror keine spur. man kann einfach keine giganten wie jason und freddy zusammen in einen film stecken da komm nur brühe raus, siehe alien vs predator. einmal angucken ja, aber kultstatus aufkeinen fall.

Kommentar Nr. 9 - Geschrieben von Movie-Fan am 18.08.2007 14:39 Uhr 40 %
Dieser Film war wohl nix! Ich stehe absolut auf Freddy, so regt mich dies noch viel mehr auf. Nichts verpasst, wenn man diesen Streifen nicht gesehen hat!

Kommentar Nr. 8 - Geschrieben von Pekingente am 15.06.2007 16:19 Uhr 80 %
Freddy vs. Jason ist einfach Popcorn-Kino vom Allerfeinsten. Jederzeit viel Tempo, immer actiongeladen, ein bisschen Horror und viele lustige Sprüche! Ein Muss für alle Horror-Fans!

Kommentar Nr. 7 - Geschrieben von Schaddy am 27.03.2007 13:10 Uhr 50 %
Ganz ehrlich, ich habe mehr von diesem Film erwartet. Die Story wirkt sehr an den Haaren herbeigezogen und dass unsere Kultfiguren Freddy und Jason zusammentreffen macht in meinen Augen die Nighmtare Reihe kaputt. Anmerkung: Die Freitag der 13. Reihe wird durch diesen Film nicht mehr kaputt gemacht, da ja Jason schon im All unterwegs war und schon x mal wiederaufgetaucht ist, daher sind von der Reihe auch nur Teil 1 u. 2 sehenswert...Dieser Film ist eher Comedy als Horror und zielt nur auf Metzel-Szenen, und auch die Darsteller (Kelly Rowland) können nicht wirklich überzeugen und tun mir auch beim Ableben nicht leid...Auch der Schluss wirkt weit hergeholt und bringt eigentlich gar nichts. Also die Fortsetzung von diesem Film brauch ich mir nicht anzuschauen. Ist halt meine Meinung. So mit ist dieser Film wie jeder andere Lückenhorrorfilm nur Durchschnitt (Alien vs. Predator war doch schon genug!!!)

Kommentar Nr. 6 - Geschrieben von Nightmare Girl am 15.02.2007 22:23 Uhr 100 %
Hay, Leutz! Ich hab Freddy VS Jason zwar nich im Cinema gesehn, aber dann bei Pro 7 um 22:15 Uhr und ich muss sagen: ,,Ich kauerte auf dem Sofa und wagte mich nicht zu rühren!" Natürlich das ganze im Dunkeln gesehn wegen der Kinoatmosphäre. Also ich war Baff!!! Ein Meisterwerk des Grauens :) Schön grausig, blutig und (beängstigend)! ...Anschließend, weil ich so Begeistert und hingerissen war vor ANGST holte ich ihn mir auch auf DVD, und Nightmare on Elmstreet 1-7 und Friday the 13TH 1-10 gleich hinterher!

Kommentar Nr. 5 - Geschrieben von Mc hoffiman am 05.02.2007 13:35 Uhr 100 %
Der ultimative Kampf zweier Horrorikonen ein längst fälliges Meisterwerk ----- darf auf keinem DVD Abend fehlen

Kommentar Nr. 4 - Geschrieben von Damon Fry am 30.12.2006 19:11 Uhr 100 %
Einer meiner All Time Favourites!!! Das Beste was die NIGHTMARE ON ELM STREET bzw. FRIDAY THE 13TH Reihe je hervor gebracht hat.

Kommentar Nr. 3 - Geschrieben von Ozeana am 05.12.2006 16:05 Uhr 100 %
Als absoluter freddy fan ein genialer Film eine Fortsetzung in der man das ende mal nicht so eindeutig sehen kann und die immer spannend ist und man nicht nach 10 min den fernseher ausmachen möchte. danke wes für diese super reihe. danke für die idee die kein ende finden darf

Kommentar Nr. 2 - Geschrieben von Freier Filmkritiker am 02.12.2006 20:08 Uhr 90 %
Absolut gut gemachter Film der nie langweilig wird und immer sauer durchzieht. Keine große Tiefe wie die eines Psychothrillers, aber beste spritzige und coole Horror-Unterhaltung mit den zwei Topstars Freddy und Jason. Ein Muss für Fans der Beiden.

Kommentar Nr. 1 - Geschrieben von Base am 28.11.2006 11:06 Uhr 100 %
Freddy und Jason in Bestform!!! Von mir aus hätte der Film und der Endkampf auch noch länger gehen können. 10 Jahre musste die Fans auf das Aufeinandertreffen der Metzelgiganten warten und es hat sich gelohnt. Bleibt zu hoffen das eine Fortsetzung nicht zu lange auf sich warten lässt.

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