Butterfly Effect, The (2004)
Butterfly Effect, The (2004) (Butterfly Effect, The)
Kinostart: 26.08.2004
DVD-Start: 11.02.2005
FSK-Freigabe:  ab 16
Länge: 109 Minuten
Studio: Blackout Entertainment/Warner
Regie: Eric Bress, J. Mackye Gruber
Drehbuch: J. Mackye Gruber, Eric Bress
Darsteller: Ashton Kutcher, Melora Walters, Amy Smart
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85%
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Inhalt
Der kIeine Evan kann sich nicht an die wichtigsten Ereignisse in seinem Leben erinnern. Mit sieben Jahren steht er mit einem Schlachtermesser in der Hand vor seiner Mutter, doch er kann sich ebensowenig seine dahingemalte Botschaft "Töte mich, bevor es zu spät ist" erkIären. Auf ärztIichen Rat hin protokolIiert er fortan aIIe Ereignisse. Jahre später erwacht Evan davon, genau geträumt zu haben, was er damals niederschrieb. Und er entdeckt eine Methode, die ihm erIaubt, seine Kindheit von allem Übel zu befreien.

Kritik

„Der Flügelschlag eines Schmetterlings kann am anderen Ende der Welt einen Wirbelsturm auslösen“ – dies ist der Spruch einer überlangen Werbung für Deutschland und eben auch Bestandteil der Chaos-Theorie, „Butterfly Effect“ genannt. Letztere spielt im gleichnamigen Film eine wichtige Rolle.

Denn hier plagen den jungen Evan in seiner Kindheit immer wieder Blackouts, die dazu führen, dass er einen Psychologen aufsuchen muss. Dieser rät ihm zum Führen eines Tagebuchs, um herauszufinden, wann die Blackouts auftreten. Als Student findet Evan, gespielt von Schönling und Demi Morre-Liebhaber Ashton Kutcher, die Tagebücher aus seiner Kindheit wieder und entdeckt, dass er durch sie in die Vergangenheit zurückkehren kann. Eine gute Möglichkeit, die schrecklichen Erlebnisse seiner Jugend rückgängig zu machen – mit ungeahnten Folgen. Was dem Zuschauer geboten wird, ist mehr als nur ein weiterer Film über Zeitreisen. „The Butterfly Effect“ lehrt uns, dass man nicht alles im Leben zum Guten wenden kann und alles genauso geschehen sollte wie es geschah. Von Anfang an befindet man sich mitten in Evans Leben und kann seine Empfindungen nachvollziehen.

Wer träumte nicht schon einmal davon, einige Jahre zurückzureisen, um eventuelle Fehler zu korrigieren? „Ach, hätte ich damals doch…“, einer von vielen Sätzen, die Evan nun praktizieren kann. So rächt er sich an seinem Onkel für dessen perverse Kinderspiele, löst damit aber beim Sohn eine ungemeine Wut aus. Jede Tat bringt sowohl vorerst Positives, im Nachhinein aber wiederum Negatives mit sich.

Im Vordergrund steht eindeutig die Psyche Evans, Ekelszenen und -effekte erweisen sich als rar. Diese sind aber auch überhaupt nicht nötig. So setzen die Macher eher auf Kopfkino, indem zwar eine blutige Situation angedeutet, am Höhepunkt aber ausgeblendet wird. Der Zuschauer kann sich seinen Teil dazu denken. Da ist es weitaus effektvoller, dass die bevorstehende Katastrophe nur kurz angehaucht wird und das Ergebnis dafür umso bitterer schmeckt. Denn die Vorstellung, eines Morgens ohne Arme im Bett zu erwachen, fühlt sich nicht gut an.

Spannend bleibt der Film bishin zum kitschigen Ende, möchten wir doch erfahren, was Evan als nächstes auslöst und sehen, welche Station er in seinem Leben passiert. Die Antwort lautet: Denkbar jede. Ob Knast, Luxus-Leben, schwerbehindert oder Außenseiter, alles kommt mal vor. Dabei enthält jeder Abschnitt seine eigenen denkwürdigen Ereignisse, die keine Atempause lassen. Zu sehr steckt man in Evans Lebensgeschichte und hofft jedesmal mit ihm, dass doch endlich einmal etwas gut geht und er seine große Liebe Kayleigh, klasse dargestellt von Amy Smart, ohne weitere Probleme in die Arme schließen kann.

Eine gute Grundidee und ein ausgefeiltes Drehbuch sind bei diesem Film das A und O. Dazu das fantastische Schauspiel, allen voran Amy Smart und MTV-„Punk“ Ashton Kutcher, und heraus kommt ein kurzweiliger Mysterie-Movie mit Anspruch und Denkwürdigkeit. Psychologisch sehr verstörend und komplex, gibt eigentlich nur das unpassende kitschige Ende, worüber man hinwegsehen sollte, Anlass zur Kritik. Käufern der DVD ist das alternative Ende durchaus zu empfehlen. Nach diesem ersten Teil der etwas anderen Zeitreise darf man gespannt auf Sommer 2007 schielen, wenn „The Butterfly Effect 2“ auf uns wartet. Wollen wir nicht hoffen, dass nach dem positiven Flügelschlag eine Katastrophe folgt…

>> geschrieben von Janosch Leuffen

User - Kurzkritik/Kommentar


Kommentar Nr. 12 - Geschrieben von Knochenkotzer am 07.12.2008 05:29 Uhr 50 %
Naja, kein Horror. Finde ich auch nicht übermäsig gut, vorallem das Ende is fürn Arsch. Aber gutes Beispiel dafür wie das Leben vor die Hunde gehen kann.

Kommentar Nr. 11 - Geschrieben von Mona am 23.08.2008 16:31 Uhr 100 %
Hammerfilm. Eine einzigartige Umsetzung einer genialen Idee. Ich hab sogar geweint am Ende -,- Allerdings wieder mal ein Film über den man am besten nichts wissen sollte, wenn man ihn zum ersten Mal anschaut, dann kommen die Effekte noch besser.

Kommentar Nr. 10 - Geschrieben von Taxidriver am 29.05.2008 10:23 Uhr 90 %
Der Film an sich ist klasse ... und wen ( wen mich ) das aufgepfropfte Bonbonrosa-Kitsch-Hollywood-Happy-End ankotzt das die düster-hoffnungslose Grundstimmung des Films mit einem Schlag zunichte macht, dem sei die Special Edition mit einem absolut genialen alternativen Ende empfohlen ... hätten die Produzenten sich dazu entschlossen für die Kino-Version dieses Ende zu wählen hätte der Film zweifellos die volle Punktzahl verdient

Kommentar Nr. 9 - Geschrieben von Hellhammer am 02.05.2008 17:30 Uhr 100 %
The Butterfly Effect hat mich von der ersten Sekunde an in seinen Bann gezogen, ein Film der zum Nachdenken anregt, wie ich finde. War auch irgendwie abzusehen, dass ein zweiter Teil Nachgeschoben wird, obwohl der meiner bescheidenen Meinung nach aber eher ein Schuss in den Ofen war, nichts weiter als eine billige Kopie des durchdachten Konzeptes von Teil 1. The Butterfly Effect ist ein "Must See"!

Kommentar Nr. 8 - Geschrieben von Andi am 13.06.2007 22:42 Uhr 90 %
Viel besser kann ein Film meiner Menung nach nicht sein! Er ist spannend, witzig und regt sehr zum Nachdenken an. Wo bitte ist da übertrieben Gewalt?? Hast du bisher nur Gummibärenbande geguckt, "Michael Knopik"? Absoluter Blödsinn! Der Film ist ein Meisterwerk, ganz im Gegensatz zum 2ten Teil :)

Kommentar Nr. 7 - Geschrieben von moviestar am 04.01.2007 01:12 Uhr 80 %
Ein absoluter Top-Film. Überraschend, Mysteriös, und Hochspannung pur! Ob das Butterfly Effect 2 toppen kann?

Kommentar Nr. 6 - Geschrieben von Freier Filmkritiker am 10.12.2006 10:56 Uhr 90 %
Prima Film. Vor allem das wahre Grundprinzip des Fimes ist klasse. Es ist richtig das tausende vorausgegangene Begebenheiten unsere heutig Gegenwart bestimmen. Ein Anruf, ein zufälliges Treffen mit einer Person weil man den falschen Bus erwischt hat, weil der Wecker stehen geblieben ist unsw... ja sogar irgendwelche einfache Gegenstände können unsere Zukunft komplett verändern. Würde man in die Vergangenheit zurückgehen und eine noch so banal erscheinende Begebenheit verändern, könnte dies unglaubliche Veränderungen in der heutigen Gegenwart ausmachen. Mit diesem Thema spielt der Film auf das Trefflichste, mit viel Witz und Action. Prima ein Klasse Film!!!!!!!

Kommentar Nr. 5 - Geschrieben von PanTi am 10.11.2006 02:27 Uhr 100 %
Sagen wir es mal so,... Wenn ich mir einen DVD-Film kaufe, dann warte ich aber auch erst, bis dieser noch 10 oder 5 euro kostet ! Der Film Butterfly-Effect, war nach 2 Tagen der DVD Veröffentlichung schon in einer meiner DVD Regale und hat natürlich den besten Platz bekommen !!!!!! Dieser Film ist mit Abstand der beste Film, welchen ich in den letzten 3 Jahren gesehen habe ! Man findet dort ALLES, was an Charaktere vorhanden ist und niemand kann mir das Gegenteil beweisen ! Seitdem ist Ashton Kutcher mein persönlicher Favorit ! MEIN TIP: Butterfly Effect gleich kaufen und nicht Ausleihen... Ein Film, den man immer und mehrmals anschauen kann !

Kommentar Nr. 4 - Geschrieben von Damon Fry am 25.09.2006 21:57 Uhr 100 %
Ein beeindruckender Film und ein beeindruckender Ashton Kutcher.

Kommentar Nr. 3 - Geschrieben von Michael Knopik am 17.09.2006 21:14 Uhr 60 %
Ich hab mich riesig auf diesen Film gefreut.Aber als ich in endlich sah dachte ich mir nur "OH mein Gott".Ein grösseres Abschauen hab ich schon lange nicht mehr gesehen.Mal ganz errlich ohne Donnie Darko gäbe es Butterfly Effect überhaupt gar nicht und dann noch eine relative Big Budget Produktion ich war stinke sauer naja wenn man in als einzelnen Film betrachtet ist er nicht schlecht:Bis auf die wirklich sinnlos übertriebene Gewalt(ich hab überhaupt nichts gegen Gewalt auch nicht gegen übertriebene nicht).Es passt nicht zu dem Film meiner Meinung nach.

Kommentar Nr. 2 - Geschrieben von LunasEngel am 10.09.2006 19:05 Uhr 100 %
dieser film begeistert in der tat durch und durch. auch in meinem bekanntenkreis gibt es niemanden, der schlechte kritik über ihn äußert. allerdings ist es wirklich ein film, in den man sich reinversinken lassen sollte, da man ansonsten leicht den faden verliert. wenn man das aber, wie meinereiner, an filmen liebt, ist er genau der richtige.

Kommentar Nr. 1 - Geschrieben von MarkMcGrath1 am 10.09.2006 13:22 Uhr 90 %
Der Film ist echt richtig cool und mal etwas anderes! Schaut ihn Euch an!

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