Deep in the Woods (2000)
Deep in the Woods (2000) (Promenons-nous dans les bois)
Kinostart: 12.07.2001
DVD-Start: 07.05.2002
FSK-Freigabe:  ab 18
Länge: 84 Minuten
Studio: Kinowelt Home Entertainment
Regie: Lionel Delplanque
Drehbuch: Lionel Delplanque, Annabelle Perrichon
Darsteller: Clotilde Courau, Clément Sibony, Vincent Lecoeur
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77%
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Inhalt
Fünf Freunde sollen in einem abgelegenen Schloss das Märchen von Rotkäppchen und dem bösen Wolf aufführen. Sophie, Jeanne, Mathieu, Mathilde und Wilfried schwanken zwischen Freude über den leichten, gut bezahlten Job und wachsender Skepsis, als sie durch den tiefen Wald zur abgelegenen Residenz des Barons fahren. Doch schon bald nach ihrer Ankunft schlägt die ausgelassene Stimmung um. Mathilde ist plötzlich spurlos verschwunden. Panik und blankes Entsetzen befällt die anderen, als sie in ihrem Zimmer eine riesige Blutlache entdecken. Flucht mitten in der Nacht kommt nicht in Frage, denn Baron Axel de Fersen lädt fünf junge Schauspieler auf sein Schloss ein, damit sie für seinen Enkel Nicolas das der Wald rings um das Schloss ist undurchdringlich. Und so beginnt für alle eine lange, alptraumhafte Nacht...

Kritik

Lass uns durch den Nachtwald gehen, der große Wolf ist nicht zu sehn...

Märchen sind bis zur heutigen Zeit allgegenwärtig. Seit hunderten von Jahren werden sie erzählt, sei es am Kaminfeuer oder vor dem ins Bett gehen - Kinder sind fasziniert von ihnen. Einerseits weil sie über eine durchaus eingängige Moral unterrichten, andererseits weil sie mit ihren fantastischen und düsteren Welten besonders das junge Publikum in den Bann ziehen. Warum also nicht ein berühmtes Märchen als Vorlage für einen schön düsteren Film nehmen? Bei Schneewittchen hat es geklappt, beim Märchen Medley Zeit der Wölfe auch, warum also nicht beim Märchen von Rotkäppchen und dem bösen Wolf? Mit Deep in The Woods landete Lionel Delplanque einen kleinen aber feinen Hit. Der dunklen Dramaturgie und den perfekt umgesetzten Bildern sei Dank: ein Wald, ein Schlösschen und seine seltsamen Bewohner.

Ein fünfköpfiges Schauspielteam wird zu eben diesem Schloss im Wald eingeladen, um dort das Märchen vom Rotkäppchen zum Geburtstag eines kleinen Jungen aufzuführen. Leider ist dieser kleine Junge alles andere als normal. Und auch die einzigen beiden Besucher der Geburtstagsparty, nämlich sein Großvater und dessen Hausverwalter, sind mehr als seltsam.

So kommen Geschichten vom Vergewaltiger, der durch den hiesigen Wald streift zum Vorschein und die Geheimnisse des Schlosses verschrecken die jungen Schauspieler, genauso wie die schrägen Angewohnheiten des Großvaters, der ein Auge auf den gutaussehenden Wilfried, einem Mitglied der Schauspieltruppe, geworfen hat.

Auf den ersten Blick scheinen all diese Subplots unwichtig und nutzlos, und auch das Ende des Filmes scheint einfallslos und hanebüchen. Die Qualitäten dieses Films liegen jedoch eindeutig in seiner wahnsinnig erstaunlichen visuellen Leistung. Delplanque hat sich eindeutig von der Bildkomposition eines Stanley Kubrick beeinflussen lassen. Wer kein Auge für solche Feinheiten hat, wird Deep In The Woods als langweiligen, sinnlosen Horrorstreifen abstempeln. Taucht man jedoch in die atemberaubenden Bilder und die unter die Haut gehende Musik ein, so bekommt man einen kleinen französischen Leckerbissen serviert, der durchaus sehenswert ist.

Natürlich dürfen die französische körperliche und sexuelle Freizügigkeit nicht fehlen, diese wirkt jedoch (ebenfalls typisch französisch) ästhetisch und passt in das Gesamtwerk. Sprich wer auf lesbische Liebesszenen steht, wird bei Deep In The Woods auch seinen Spass haben.

>> geschrieben von Dominic Stetschnig

User - Kurzkritik/Kommentar


Kommentar Nr. 6 - Geschrieben von Christian am 29.07.2007 14:42 Uhr 40 %
Also dieser Film konnte mich nicht überzeugen. Sollte das ein Schauermärchen sein ? Meiner Meinung nach ein sehr Schlechtes und Kitschiges. Ein paar Horrorelemente waren zwar dabei, aber für den Durchschnitt reichts noch nicht.

Kommentar Nr. 5 - Geschrieben von Mc hoffiman am 23.01.2007 20:34 Uhr 60 %
Obwohl ich ein großer Slasherfan bin fand ich den Film nicht besonders gut.-.... doch der Film hatte auch einige spannnende Momente------ guckt euch lieber High Tension an wenn ihr auf franz. Filme steht der is so geiilll.

Kommentar Nr. 4 - Geschrieben von Michael am 14.01.2007 15:57 Uhr 40 %
Ich habe zwar schon viele Horrorfilme gesehen aber so einen schlechten auch noch nicht. Völlig überdrehte Teenager, durcheinander und schlechte Handlung. Würde ich nicht kaufen.

Kommentar Nr. 3 - Geschrieben von MarkMcGrath1 am 07.12.2006 23:07 Uhr 30 %
Mannomann, der war ja mal richtig schlecht!Finger weg!

Kommentar Nr. 2 - Geschrieben von Freier Filmkritiker am 26.11.2006 01:20 Uhr 50 %
Einer von den vielen hundert Filmen die versucht haben auf der Welle von Scream mitzuschwimmen jedoch zu jedem Zeitpunkt völlig spannungsfrei sind. Einige nette Bilder sind ja mit dabei ansonsten zum einschlafen.

Kommentar Nr. 1 - Geschrieben von Damon Fry am 25.09.2006 22:33 Uhr 80 %
Ein düsteres Märchen aus den französischen Wäldern. So viel ästhetischer und unheimlicher als die meisten Vorbilder aus den Staaten. Kompliment.

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