Tamara - Tochter des Teufels (2005)
Tamara - Tochter des Teufels (2005) (Tamara)
Kinostart: unbekannt
DVD-Start: 08.02.2006
FSK-Freigabe:  ab 16
Länge: 98 Minuten
Studio: City Lights Pictures/ Koch Media
Regie: Jeremy Haft
Drehbuch: Jeffrey Reddick
Darsteller: Jenna Dewan, Katie Stuart, Chad Faust
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75%
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Inhalt
Tamara ist in ihrer Schule das unbeliebteste Mädchen und wird von allen Mitschülern ständig nur ausgelacht. Sie ist weder gutaussehend, noch hat sie irgendwelche guten Freunde. Eines Abends spielen ihr ihre Mitschüler einen bösen Streich, der zu einem grossen Streit führt. Unabsichtlich stürzt Tamara gegen eine Tischkante und stirbt. Die Mitschüler begraben sie draussen unter der Erde und behalten ihr dunkles Geheimnis für sich. Doch mehrere Tage später kommt eine wunderschöne, gutaussehende junge Dame in die Schule und es handelt sich tatsächlich um Tamara. Sie ist von den Toten zurückgekehrt und was sie jetzt will, ist Rache!

Kritik

In welche Kategorie steckt man „Tamara“ wohl am besten? Junge Darsteller, eine Highschool, ein Fluch, Hexerei – das perfekte Markenzeichen für einen Horrorfilm im Teeniebereich eben. Dennoch kann ich bereits jetzt sagen, dass der Film zwar viele Faktoren eines solchen Genresbeitrages beinhaltet, aber dennoch ein anderer Film geworden ist. Erwachsener und vor allem düsterer geht es in diesem Revenge-Movie voran und das ist nun wirklich mal eine willkommene Abwechslung.

Mitmenschen können doch manchmal so grausam sein. Das kleine, hässliche Entlein Tamara, hat es nicht leicht auf ihrer Schule. Von allen Schülern für ihr ungepflegtes Aussehen gehasst, wird ein von ihr verfasster Artikel in die Schülerzeitung gestellt, der die Drogeneskapaden des Sportteams aufdeckt. Von nun an ist Tamara nirgends mehr sicher. Geborgenheit findet sie nur bei ihrem Lehrer und in ihren Büchern, voller Magie und schwarzer Kunst. Als Tamara ihrem Lehrer dann auch noch gesteht, in ihn verliebt zu sein, ist es endgültig vorbei. Chad und Bryan schmieden einen süßen Racheplan, der die unbeholfene Schülerin vollends in die Verzweiflung treiben soll. Gut das sie nicht wissen, dass Tamara wirklich zaubern kann.

Die Geschichte um ein ungeliebtes Mädchen, dass endlich Rache üben will, ist nun wirklich nicht neu. Sehr ähnlich gab es das Thema zuletzt in Düstere Legenden 3, wenn auch aus einer anderen Sichtweise. Gut nur, dass Jenna Dewan die Hauptrolle der Tamara übernimmt. Am Anfang noch das Mauerblümchen von nebenan und im nächsten Moment die Sexbombe mit Charme. Dewan hätte als Abziehbild der Kathryn aus Eiskalte Engel nicht besser besetzt werden können. Geschickt spielt sie mit ihrem Aussehen und zieht dabei nicht nur die Protagonisten im Film in ihren Bann. Die rachsüchtige Schlampe nimmt man ihr einfach ab, was natürlich gut ist, denn sonst würde der Film nicht funktionieren.

Kinderkrankheiten treten vor allem am Anfang und im Finale auf. Während man zu Beginn noch an der Qualität zweifelt, da die Dialoge so unglaublich teenie like gestaltet sind, geht „Tamara“ im Finale leider die Puste aus. Zu unoriginell wirkt das Geschehen, Klischees vermischen sich mit Logiklöchern und so kommt es, dass der Film im Mittelmaß versinkt. Das größte Logikloch ist die Tatsache, dass man sich als Zuschauer entscheiden muss, wer denn nun eigentlich das „Böse“ ist. Tamara, die durch ihre Mitschüler umgebracht wurde und nun Rache will? Oder vielleicht doch ihre angeblichen Freunde, die sie noch einmal umbringen wollen, nur im ihre eigene Haut zu retten? Entscheide selbst! Die letzten dreißig Minuten können nicht gerade als Highlight bezeichnet werden und schmälern den ansonsten sehr positiven Gesamteindruck.

So unglaublich gorelastig wie uns die Trailer und Clips zum Film weismachen wollen, ist der Streifen letztendlich gar nicht geworden. Natürlich gibt es einige Szene, die man als deftig bezeichnen kann, jedoch wird es nicht viel schlimmer als das, was man z.B. in „Creep“ bestaunen konnte. Leider kommt hinzu, dass die Qualität der Effekte sehr schwankend ist. So erlebt der Zuschauer in einer Szene, wie sich aus Rogers Arm Maden ihren Weg durch seine Haut fressen. Sicherlich eine nette Idee, wenn man jedoch genau hinsieht, erkennt man, mit welch billigen Tricks gearbeitet wurde. Glücklicherweise überwiegt der positive Eindruck.

Aber nun genug gemeckert. „Tamara“ ist ein sehr ansprechender „Teen“-Horrorfilm, der durch seine gute Story, die netten Effekte und den abwechslungsreichen Verlauf überzeugen kann. Mit den Darstellern hat man eine sehr gute Wahl getroffen, auch wenn hier natürlich Jenna Dewan die Powerfrau markiert und alle restlichen Darsteller eher Nebenrollen bekleiden. Einen sehr guten Mittelweg hat man mit der reiferen Machart gefunden, der sicherlich auch ältere Semester überzeugen dürfte, die sonst bei Filmen wie „Düstere Legenden“ die Nase rümpfen. Dewan als Hingucker ist natürlich ein weiterer Pluspunkt den man nicht außer Acht lassen sollte. Da das Finale sehr offen ausgelegt ist, freuen wir uns auf ein baldiges Wiedersehen mit unserer hübschen Rachefee, die im Nachfolger hoffentlich genauso entzückend daherkommt. Erstklassige Unterhaltung für einen Abend vorm Heimkino!

User - Kurzkritik/Kommentar


Kommentar Nr. 6 - Geschrieben von Miia am 30.03.2008 23:17 Uhr 20 %
Ich weiß auch nicht wirklich, warum, aber den Film habe ich jetzt schon 3x gesehen, wahrscheinlich weil er schon ziemlich oft im TV kam. Der Film ist wirklich schlecht und die Story und alles wirkt so unecht, ... nicht empfehlenswert!

Kommentar Nr. 5 - Geschrieben von Willy am 18.03.2008 13:19 Uhr 30 %
Na ja, ich will mal nicht so sein. Mittelmäßige Unterhaltung am Abend. Danach aber "Aus den Augen - aus dem Sinn".

Kommentar Nr. 4 - Geschrieben von Chris am 17.11.2007 20:08 Uhr 10 %
Erst kam "Carrie" jetzt "Tamara" mit einer gewissen Jenna Dewan in der titelgebenen Rolle. Leider ist der fertige Film ein absoluter Griff ins Klo. Die blutigen Effekte sorgten für heiteres Gelächter und die drögen Selbstdarsteller für gediegene Langweile.

Kommentar Nr. 3 - Geschrieben von Mc hoffiman am 10.01.2007 21:15 Uhr 10 %
Bos is der schlecht...... lasst die finger davon ... blosss...... nicht kaufen..... nicht fragen warum tut es einfach nicht!!!!!!1

Kommentar Nr. 2 - Geschrieben von Diveman am 15.06.2006 00:03 Uhr 20 %
Der Film ist einfach nicht sehenswert! Ich schließe mich Kommentar Nr.1 an.

Kommentar Nr. 1 - Geschrieben von Sohn des Teufels am 05.06.2006 21:04 Uhr 20 %
ououou, der war einfach net so gut wies in der kritik steht... von wegen die effekte warn hauptsächlich überzeugend...^^ lachhaft!

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