Verbotene Schlüssel, Der (2005)
Verbotene Schlüssel, Der (2005) (Skeleton Key, The)
Kinostart: 18.08.2005
DVD-Start: 01.12.2005
FSK-Freigabe:  ab 16
Länge: 104 Minuten
Studio: Universal Pictures/UIP
Regie: Iain Softley
Drehbuch: Ehren Kruger
Darsteller: Kate Hudson, Gena Rowlands, John Hurt
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85%
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Inhalt
New Orleans, Louisiana: Die Zeit scheint stillzustehen, die Luft ebenso. Inmitten der nebligen Sümpfe des Mississippi gedeihen sie, die Geheimnisse einer dunklen Welt. Hier beginnt für die junge Krankenschwester Caroline (Kate Hudson) der erste Arbeitstag. In einer verwitterten und weit abgelegenen Villa soll sie sich um Ben (John Hurt) kümmern, den kranken Mann von Violet (Gena Rowlands). Ab dem ersten Moment beschleicht Caroline ein ungutes Gefühl. Zu sonderbar benimmt sich das alte Ehepaar. Und was verbirgt sich hinter der bröckelnden Fassade des ehemals herrschaftlichen Anwesens? Von Neugier getrieben, beginnt sie das gespenstische Haus auf eigene Faust zu erkunden. Als sie sich auf dem Dachboden Zutritt zu einem mysteriösen Zimmer verschafft, öffnet sie die Tür zu einem Geheimnis, von dem sie nicht einmal zu träumen gewagt hätte. Gibt es Voodoo wirklich?

Kritik

Kate Hudson zum ersten Mal in einem Horrorfilm. Ob das gut geht? Natürlich! Wie auch in allen anderer ihrer Filme, kann sie auch in „The Skeleton Key“ oder auch „Der verbotene Schlüssel“, wie er hierzulande heißt, überzeugen. Ian Softley, welcher bei Der verbotene Schlüssel die Regie übernahm, ist den meisten wohl bestens bekannt durch seinen bezaubernden Film „K-Pax“.

Diesmal besuchen wir die düsteren Sümpfe von New Orleans, in denen noch Voodoo zu Hause ist. Voodoo, eine alte Kunst der amerikanischen Ureinwohner, mit dessen Kraft sich leicht Menschen beeinflussen lassen. Unsere bildhübsche Kate Hudson übernimmt die Rolle der Caroline, die den schwerkranken Ben pflegen soll. Bereits zu Beginn stellt sich heraus, dass in diesem Haus merkwürdige Dinge vor sich gehen. Nichts ist so wie es scheint. Kate Hudson spielt ihre Rolle, wie nicht anders zu erwarten war, wieder ausgezeichnet. Egal ob das Skript zu einem ihrer Filme schlecht ist, sie spielt immer top. Mag vielleicht an den guten Genen liegen, die sie anscheinend von ihrer Mutter Goldie Horn vererbt bekommen hat. Auch Gena Rowland und John Hurt sind in ihren Rollen als Violet bzw. Ben völlig überzeugend und man baut bereits nach kurzer Zeit eine gewisse Sympathie für die Figuren auf, wie es nur ein Ian Softley schaffen kann.

Sicherlich gehen viele Zuschauer mit der Erwartung ins Kino, hier die nächste Schockorgie vorzufinden. Wenn dem so ist, werden manche sicherlich ziemlich enttäuscht aus dem Kino stapfen, denn „Der verbotene Schlüssel“ ist anspruchvoller Grusel, mit einer Prise Drama und einem geringen Thriller Anteil. Dennoch gibt es sehr spannende Momente, die von einem wummernden Bass untermalt werden und teilweise auch sehr gut sitzen. Mehr als eine Person die auf einmal im Bild auftaucht, darf man nicht erwarten, dass hätte der Film aber auch gar nicht nötig, denn er weiß auch ohne dessen hohe Qualitäten auf. Auch sonst ist die Soundkulissen sehr gelungen und wird von Südstaaten Flair begleitet.

Der Film arbeitet ab der Mitte auf das Ende hin, und das merkt man auch deutlich. Bereits an einem gewissen Punkt kann man sich den Schlussplot selbst zusammenreimen. Wie sagt man doch so schön: „Es kommt immer anders als man denkt“, und so ist es auch hier. In gewisser Weise liegt man bereits richtig mit seinen Vermutungen, die dann aber wieder leicht über den Haufen geworfen werden. Die Kulissen sind wirklich sehr gut ausgewählt. Modrige Sümpfe, alte zerfallene Häuser und geheime Voodoo-Orgien passen perfekt zum Film und werden erstklassig eingefangen. Einige Szene sind farblich und technisch so umgesetzt, dass sie auf einer Postkarte platz finden könnten.

Auch „The Skeleton Key“ hat einige Mängel, die ich bereits angedeutet habe. Zum einen wäre, dass man die Story bereits zu früh durchschaut hat, die Hauptdarstellerin immer noch nach Rätsels Lösung sucht, während der Zuschauer bereits bescheid weiß. Zum Anderen: Es gibt einige Passagen, die etwas zu langatmig geraten sind, um den Film künstlich in die Länge zu ziehen. Das Thema ist sehr interessant und wäre an einige Stellen sicherlich ausbaufähig gewesen, was aber nicht heißt, dass er schlecht konstruiert ist.

Insgesamt ein gelungener Ausflug von Kate Hudson und Ian Softley in Mysterie-Genre, der sich vor einem Vergleich nicht scheuen braucht. Eine interessante Story wird hier mit erstklassigen Schauspielern vermischt, die leider einige Hänger aufweist. Wer sich gern gruselt und dabei auch noch ein wenig überlegen will, ist bei „Der verbotene Schlüssel“ an der richtigen Adresse.

User - Kurzkritik/Kommentar


Kommentar Nr. 8 - Geschrieben von pat am 17.10.2009 13:10 Uhr 20 %
ich fand den film nicht wirklich gut. die darsteller waren passend, doch es passierte über ne stunde nichts.. ich bin beim ersten mal schauen eingenickt, doch ich gab dem film nochmals eine chance und schaute ihn mir nochmals an. diesmal bekam ich zwar mehr mit, doch ich konnte mir jetzt auch erklären wieso ich einschlief. ich gib dem film 20% weil ich das ende und die darsteller gut fand, der rest war mist.

Kommentar Nr. 7 - Geschrieben von Horrormovie liebling am 02.07.2009 20:18 Uhr 90 %
Hat mir wirklich sehr gefallen... war noch etwas kleiner als ich den gesehen hab, fand ihn unheimlich gruselig und spannend. ansehen!!

Kommentar Nr. 6 - Geschrieben von Rene am 28.11.2007 14:27 Uhr 80 %
Wirklich ein sehenswerter Film. Es wird nirgens auf sonderlichen Ekeleffekt gesetzt noch auf Erschreckszenene. Das Ende ist wirklich genial, ich wäre ohne das Filmende nie auf die Lösung gekommen. Teilweise allerdings ein wenig lange Szenen mit wenig Story und Inhalt.

Kommentar Nr. 5 - Geschrieben von Lynn am 27.07.2007 13:07 Uhr 80 %
Guter Film... Am schluss dachte ich erst häää?? Aber ich steh nun mal ab und an auf der Leitung *höhö* Kann man sich angucken :)

Kommentar Nr. 4 - Geschrieben von Libelle am 18.07.2007 14:51 Uhr 70 %
Der Film ist wirklich spannend gemacht und kommt ohne große Ekeleffekte aus. Allerdings habe ich bezüglich der DVD-Beschreibung etwas anderes erwartet. In dem viel beschworenen Raum passiert letztendlich nicht allzu viel. Aber trotzdem auf jedenfall sehenswert.

Kommentar Nr. 3 - Geschrieben von Freier Filmkritiker am 23.01.2007 00:42 Uhr 80 %
Absolut spannender Film dem ich jedem empfehlen kann. Der Film zieht bis zum Schluß sauber durch hat aber kein Happy End. Macht aber nichts. Ein Film ohne Langweile, Prima!!!!

Kommentar Nr. 2 - Geschrieben von Damon Fry am 17.01.2007 23:48 Uhr 50 %
Eine Südstaaten Grusel-Geschichte, raviniert erzählt und raviniert aufgelöst.

Kommentar Nr. 1 - Geschrieben von Connü am 23.11.2006 09:55 Uhr 80 %
Also ich schließe mich der Meinung an. Sehr gelungener Film, gute Story. An manchen Stellen ist es gelungen eine gute Spannungskurve aufzubauen, andere Szenen hingegen wurden unnötig in die Länge gezogen. Nichts desto trotz, guter Film =) eine 85 von mir

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