Ghost Rider (2006)
Ghost Rider (2006) (Ghost Rider)
Kinostart: 22.02.2007
DVD-Start: 03.09.2007
FSK-Freigabe:  ab 12
Länge: 110 Minuten
Studio: Dimension Films / Sony
Regie: Mark Steven Johnson
Drehbuch: Mark Steven Johnson
Darsteller: Nicolas Cage, Eva Mendes, Raquel Alessi
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70%
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Inhalt
Um im Austausch das Leben seines Vaters zu retten, verkauft der Stuntfahrer Johnny Blaze (Nicolas Cage) dem Teufel seine Seele. Seitdem verwandelt er sich nachts immer in einen feurigen Totenschädel und jagt mit seinem Motorrad in der Dunkelheit...

Kritik

Erst kürzlich wurde Oscar-Preisträger Nicolas Cage, Actionstar aus Krachern wie „The Rock“, „Con Air“ oder „Face/Off“, mit der Goldenen Kamera für die beste internationale schauspielerische Leistung ausgezeichnet. Offenbar hatte Mr. Cage die Nase voll vom Action-Genre und siedelte um auf Horror, Comic und Heldentum. „Wicker Man“ blieb zwar hinter seinen Erwartungen zurück, dennoch unterschrieb Cage bei einem weiteren Mysterie-Streifen mit Horrortouch. Die Verfilmung des Marvel-Comics „Ghost Rider“ zeigt neben Cage auch sexy Latina Eva Mendes und „Easy Rider“ Peter Fonda, Regie führte Mark Steven Johnson, der nach seinem Regiedebüt „Simon Birch“ bereits mit „Daredevil“ und „Elektra“ seine Arbeit in der Comicwelt verrichtete. Kann bei solch einem Ensemble überhaupt noch etwas schief gehen?

Kein Stunt ist ihm zu gefährlich, keine Geschwindigkeit zu mörderisch. Der waghalsige, unbekümmerte Stuntfahrer Johnny Blaze (Nicolas Cge) schafft es immer wieder, dass dem Publikum bei seinen Shows der Atem stockt. Der leidenschaftliche Motorradfahrer riskiert stets alles – er übersteht die kühnsten Sprünge unverletzt und lacht dem Tod frech ins Gesicht. Dich niemand ahnt, dass er ein finsteres Geheimnis bewahrt: Johnny Blaze hat seine Seele dem Teufel verkauft.

Denn einst schloss Johnny eien Pakt mit Mephistopheles (Peter Fonda): Um seinen Vater und seine große Liebe Roxanne (Eva Mendes) zu schützen, verzichtete er auf seine Seele. Jetzt ist die Zeit gekommen, in der Mephistopheles seine Schuld einfordert. Und Johnny wird zum düsteren Racheengel des Teufels: Am Tag ist er der kühne Stuntfahrer, bei Nacht ist er der Ghost Rider.

Gnadenlos jagt der Ghost Rider auf seinem feurigen Hellcycle mit flammendem Zorn Dämonen und Verbrecher. Die übernatürlichen Kräfte der Hölle sind für Johnny ein Fluch und Segen zugleich – er verteidigt die Unschuldigen und verfolgt die Sünder. Bis Mephistopheles den ultimativen Treuebeweis vom Ghost Rider fordert: Der Rächer soll den rasenden Blackheart (Wes Bentley), Satans Sohn, in seine Schranken weisen. Eine Schlacht steht bevor, die nicht nur über das Schicksal Johnnys, sondern auch über seine große Liebe entscheidet. Unterstützt von seinem Mentor Caretaker (Sam Elliott) tritt der Ghost Rider zu seinem schwersten Kampf an…

Die Marvel-Comics von „Ghost Rider“ sind hierzulande bei Weitem nicht so bekannt wie die vom Spinnenmann oder der mutierten Menschen mit Superkräften. Das könnte sich nach dem Film allerdings durchaus ändern. Denn hier geht es zur Sache, und das ab der ersten Sekunde. Dass man mit knapp 120 Millionen Dollar deutlich unter dem Budget von zum Beispiel „Spider-Man“ stand, sieht man dem Film nicht an. Es hagelt nur so CGI-Effekte, die bei einer Comicverfilmung aber unumgänglich sind. Einige kommen erschreckend und gruselig daher, andere wiederum laden zum Lachen und Staunen ein. Wenn Cage des Nachts zum Geisterfahrer mutiert, gerät wohl nicht nur er ins Schwitzen. Atmosphärisch ist der ganze Streifen recht düster, klar, denn Ghost Rider agiert nur nachts. Auch an Stunts wird einiges geboten. Der spektakulärste ist wohl jener, als Blaze über eine Reihe von Trucks springt, leider aber falsch aufkommt. Im kleinen Screening-Saal waren leise „Ahhh“-Schreie zu vernehmen.

Der Cast zeigt es schon: Ein Film voller Stars. Peter Fonda als Teufel in Person wirkt äußerst cool und raffiniert, eine sehr gute Wahl. Auch Mime und Weltstar Cage, der im Gruselwerk „Wicker Man“ nicht unbedingt seine beste Leistung ablieferte, gibt einen überzeugenden Stuntfahrer und Rächer. Bei dieser Rolle kommen auch die Merkmale des Action-Cage durch, denn hier brennt es lichterloh. Nicht zuletzt dank seiner Gesichts- und Körpersprache laden einige Szenen zwischen ihm und seiner Jugendliebe zum Lachen ein. Eva Mendes alias Roxanne bildet den Gegenpart zum Ghost Rider. Die schöne Schauspielerin ist zwar nicht immer im Bilde (leinwandtechnisch gesehen), lässt den Zuschauer aber in ihren Szenen verstehen, warum man neidisch auf Cage sein muss. Sexy, charmant und lustig, aber auch ernst und ängstlich. Den Bösewichten und Gegnern von Ghost Rider widmeten die Macher nicht allzu viel Zeit, um zu erkennen, warum sie das sind, was sie sind. Vielleicht erfährt man ja im Sequel, an dem Cage übrigens reges Interesse zeigt, mehr.

Die Geschichte hätte mit Sicherheit noch etwas durchdachter und vielfältiger sein können. Doch das, was Regisseur Johnson als Skript verfasste, reichte für 110 actiongeladene Minuten mit Mysterie- und Horrorflair. Blut fließt keins, brutal geht’s ab und an dennoch zu. Mit einer FSK-Freigabe ab 12 Jahren liegt man hier wohl richtig, denn dieser Streifen wird vor allem die etwas Jüngeren mit Sicherheit faszinieren. Doch auch für die Älteren unter uns bietet das Werk von Mark Steven Johnson Unterhaltung in Popcorn-Kino-Tradition. Rasant, kochend heiß und ein Spektakel der Supereffekte. Gespannt darf man übrigens auf die deutsche Synchronstimme des Erzählers zu Beginn und am Ende des Films sein. Ob sie an die düstere Stimme des amerikanischen Erzählers heranreicht, bleibt abzuwarten. Darüber könnte der Abspannsong allerdings hinwegtrösten. Im Bosshoss-Stil rockt hier ein Kindern sehr bekannter Titel über die Lautsprecher. Yippi-ayo!

Popcorn raus, zurücklehnen und einsteigen in eine temporeiche, rockige und effektgeladene Geisterbahnfahrt mit Weltstars. Gute Fahrt!

>> verfasst von Janosch Leuffen


User - Kurzkritik/Kommentar


Kommentar Nr. 16 - Geschrieben von howdysuzi am 07.05.2009 19:47 Uhr 70 %
Bier parat stellen, Füße hochlegen, DVD starten und Gehirn ausschalten. Nach dieser Reihenfolge bin ich vorgegangen und habe mir dann Ghost Rider gegeben. Ergebnis: Ich hatte meinen Spass, auch wenn es wesentlich bessere Comicverfilmungen gibt.

Kommentar Nr. 15 - Geschrieben von Chris am 15.07.2008 12:16 Uhr 70 %
"Ghost Rider" gefällt vor allem als Hochglanztrash, bei dem man sein Gehirn getrost am Tresen lassen kann und sich gehörig einen hinter die Binde kippt. Aus dem Stoff hätte man mehr machen können, als ein bloßes Starvehikel für Nic Cage, der ungewohnt ironisch zu Werke geht. Die Bösewichte um Wes Bentley ("P2") und Peter "Easy Rider" Fonda sind leider kaum furchteinflößend und leicht für den Schädelkopp zu besiegen. Mark Steven Johnson unterbietet sogar "Daredevil" um Klassen. Eva Mendes ist mal wieder nur ein Blickfang, mehr aber auch nicht. Für so eine olle Hirnlose Maus, hätte ich mich nicht so aufgeopfert. Unterm Strich, bleibt solides Popcornkino, das leider nicht lange im Kopf bleibt, wobei die Qualität der Spezialeffekte extrem schwankend ist.

Kommentar Nr. 14 - Geschrieben von Viv am 25.02.2008 23:06 Uhr 20 %
Ich war früher ein großer Fan von Ghostrider, aber der Film hier war einfach schlecht, was nicht unwesentlich an Nicholas Cage lag. Sorry, aber das ist doch kein guter Schauspieler. Er hat im Prinzip nur zwei Gesichtsausdrücke und zwar verwirrt und verwirrt im Freien. Insgesamt wurde das Ghostrider-Prinzip flach und ohne Gefühl rübergebracht. Die 20% gibts nur aus Nostalgiegründen.

Kommentar Nr. 13 - Geschrieben von breidinger am 03.11.2007 13:47 Uhr 10 %
Sorry, aber das war für mich einer der größten Flops in diesem Kinojahr... Nicolas Cage hat leider mit diesem Müll und dem absolut beschissenen Wickerman (hieß der so?) ziemlich ins Klo gegriffen... :-(

Kommentar Nr. 12 - Geschrieben von LosIcy am 28.04.2007 20:49 Uhr 70 %
Naja als alter Fan der Ghost Rider Comics mußte ich mir den Film einfach antun... Ist auch ganz unterhaltsam, an den letzten Batman, Constantine und die ersten beiden Blade- Filme sowie X-Men reicht Ghostrider aber nicht ran! Die Effekte sind ganz passabel, aber ausgerechnet der Rider selbst wirkt zu "glatt" (zu künstlich). Die Story ist ein wenig dünn und die Kämpfe zu kurz! Ansonsten sind die Schauspieler gut gewählt. Der alte "Easy Rider" Fonda als Teufel ist ein netter Gag und auch Cage verleiht den Film einiges an Flair!

Kommentar Nr. 11 - Geschrieben von Knight am 17.03.2007 15:00 Uhr 20 %
Ich hab die Comics damals im Orginal(Englisch) verschlungen und hab mich sehr auf den Film gefreut! Letztenendes bleibt es für mich die peinlichste Comicverfilmung überhaupt! Die Effekte sind zur heutigen Zeit 08/15 und die Story mehr als dünn und einfach zu schnulzig! Cage weiss in keiner Sekunde zu überzeugen, da er schauspielerisch auch nicht gefordert wird. Die Dialoge sind platt und ringen einem selten das gewollte Schmunzeln ab. Wenn ich überlege was man aus dem "Stoff" hätte machen können, so wurde auf der ganzen Linie versagt! Was an diesem Streifen brutal sein soll geht mir völlig ab und Spannung sowie Horror erzeugt er in keiner Sequenz!

Kommentar Nr. 10 - Geschrieben von Stace am 09.03.2007 00:21 Uhr 80 %
Endlich wieder eine bessere Comicverfilmung nach eher schwacher Hulk- und Elektra- Adaption. Nicolas Cage gibt seinem Charakter viel Witz und eine gewisse diabolische Art. Seine Liebe zu Affen und Jelly Beans fand ich zwar etwas übertrieben, sprach aber für den witz des Films. Insgesamt ein nicht ernst zu nehmender Film, der an manchen Stellen sogar schockmomente hat. 100 Prozent gibt es leider nicht von mir, da Genrekonkurenten wie X- Men, Spiderman und Batman Begins doch um einige Klassen besser waren. Zu empfehlen ist Ghostrider dennoch und man darf auf die Fortsetzung gespannt sein.

Kommentar Nr. 9 - Geschrieben von ILG am 08.03.2007 00:29 Uhr 100 %
ich bin ein großer fan von comicverfilmungen und fand ghostrider extrem gut gemacht. weiß eigendlich jemand von wem der song Yippi-ayo im abspann ist? ich find leider keinen interpreten dazu

Kommentar Nr. 8 - Geschrieben von MarkMcGrath1 am 02.03.2007 12:47 Uhr 20 %
Ich stehe auf Comic-Verfilmungen! Aber dass sich dieser einfach nur schlechte und lächerliche Film neben Spiderman, Batman, Constantine, Blade oder X-Men einreihen soll, ist eine Beleidigung für diese eben genannten Filme! Es gab noch keinen Film, bei dem ich mir so oft an den Kopf gepackt und mich gefragt habe: "Das ist jetzt nicht gerade wirklich passiert!?" bzw: "Das hat er nicht gerade gesagt?!" Ich bin sehr beeindruckt, dass sich ein ansonsten guter Schauspieler für diesen Film hergegeben hat und dann auch noch einfach überhaupt nicht überzeugen kann!Ganz mieser Film, der allzu oft die Grenzen der Lächerlichkeit überschreitet! Welch Wunder, was die hiesigen Kinos hier alles zu zeigen bereit sind!

Kommentar Nr. 7 - Geschrieben von Joe am 28.02.2007 12:53 Uhr 100 %
Ich habe Ghost Rider schon als Kind gelesen und bin auch infizierter Biker. Der Film hat alle meine Erwartungen erfüllt und war sehr unterhaltsam. Das die Story einer Comic-Verfilmung dünn ist, sollte keinen wundern. Ich fand sie aber recht gut umgesetzt. Mr. Cage sah man seine Liebe zum Ghost Rider an. Ich freue mich schon auf Teil 2.

Kommentar Nr. 6 - Geschrieben von Lucille am 27.02.2007 14:31 Uhr 40 %
Also der Film an sich war ja ganz nett von den Effekten her aber die Story war einfach so dünn das man sich zwischen den Actionszenen total gelangweilt hat!

Kommentar Nr. 5 - Geschrieben von Kakaomaus am 27.02.2007 13:39 Uhr 100 %
Ein typischer Actionknüller, an den richtigen Stellen kitschig, mit guter Musik unterlegt, tolle Effekte und gute Schauspieler :)

Kommentar Nr. 4 - Geschrieben von rizla23 am 26.02.2007 16:09 Uhr 30 %
die ausgangs-story um einen stuntman der seine seele an den teufel verkauft ist ja selbst für marvel/comic-verhältnisse total hanebüchen....der film wird dem voll gerecht...total hohler stuss, und die x-te schlechte performance von cage in folge...ich kann nur abraten...ich verstehe auch die anderen kommentare nicht, wie kann man bitte so einem dreck 100% geben, denkt mal nach leute....ich weiss das kritik immer subjektiv ist, aber 100% würde ich nur einem absoluten genre-highlight geben...

Kommentar Nr. 3 - Geschrieben von Eddy am 25.02.2007 19:41 Uhr 100 %
Sehr goiler Film. Ich bin mit gemischten Gefühlen ins Kino gegangen doch ich war echt überrascht, die computer animierten Effekte sehen alle samt recht gut aus und ein cooler Nicholas Cage auf einem brennenden Chopper- Bike, Ich kann nur sagen: "Lets Ride"!!! Wär mal krass wenn sequels in planung wären!!

Kommentar Nr. 2 - Geschrieben von CLonkster am 25.02.2007 15:55 Uhr 90 %
Habe ihn gestern auch endlich gesehen und fand ihn klasse. LETS RIDE! :D

Kommentar Nr. 1 - Geschrieben von blackheart am 25.02.2007 14:03 Uhr 100 %
Also ich war zuerst am Zweifeln, ob mir der Film gefallen wird...aber im Endeffekt war ich total begeistert und hab es nicht bereut, ihn gesehen zu haben. Die Effekte waren sehr gut dargestellt.Ich kann den Film nur empfehlen, ein sehr witziger und gut gemachter Film mit guten Schauspielern...

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